Erstellt am 24. Mai 2016, 05:14

von Raimund Bauer

Seitenstetten als Vorbild. Raimund Bauer über den praktischen Klassenerhalt von Seitenstetten.

Mit dem 3:0-Erfolg gegen Atzenbrugg hat Seitenstetten den Klassenerhalt in der 2. Landesliga West praktisch fixiert und die Verantwortlichen können bereits für die neue Saison planen. Große Sprünge am Spielersektor werden aber im Sommer abermals ausbleiben. Seitenstetten wird auch in der kommenden Saison der „Underdog“ der Liga sein. Dieses Image kommt den Verantwortlichen aber nicht ungelegen.

Das Geheimnis des Erfolgs: eine mannschaftliche Geschlossenheit gepaart mit Kampfgeist. Dies wird zwar nicht für den Meistertitel reichen, doch allemal für den Klassenerhalt. Seitdem Seitenstetten finanziell kürzer treten musste, wird der eigene Nachwuchs vermehrt forciert. Und das mit Erfolg. Ebenfalls verzichten die Verantwortlichen bewusst auf Legionäre und setzen auf junge Spieler aus der Umgebung, die den Sprung nach oben schaffen wollen. Beispiele gefällig: Gabriel Schagerl, der jahrelang in Seitenstetten seine Stiefel schnürte und jetzt in Gaflenz in der 1. Landesliga agiert. Oder Dominik Kammerhofer, der nach St. Peter/Au wechselte.

Seitenstetten ist ein positives Beispiel dafür, dass auch mit kleineren gebackenen Brötchen durchaus 2. Landesliga gespielt werden kann und dient hierbei als Vorbild.