Erstellt am 11. April 2017, 02:05

von Ingrid Vogl

Eine Idee, die belohnt gehört. Ingrid Vogl über den ersten Amstettner Kinderhilfelauf.

Das Geheimnis ist gelüftet. 2017 wird es in Amstetten nach einem Jahr Pause wieder einen Stadtlauf geben – mit neuem Organisationsteam, neuem Konzept, neuer Strecke und vor allem großem Engagement und viel frischem Wind.

Reinhard Gruber, Daniel Punz und Christian Gangl heißt das Veranstaltertrio, das hinter der Idee des Amstettner Kinderhilfelaufs steckt. Ihnen geht es nicht darum, möglichst viel Gewinn für den eigenen Verein zu erwirtschaften, sondern darum, mit ihrer Sportveranstaltung jenen zu helfen, die keine fünf oder zehn Kilometer im Laufschritt zurücklegen können. Ein Großteil des Startgeldes wird nämlich für das Hilde Umdasch Haus in Amstetten und somit für schwerkranke Kinder und Jugendliche gespendet. Dass die Laufstrecke so geplant wurde, dass sie direkt am Umdasch Haus vorbeiführt und die Kinder bei der Charity-Runde sogar ins Programm integriert werden, ist eine mutige Idee. Aber auch eine ganz hervorragende, denn so sehen die Athleten vor Ort, wer von der neuen Laufveranstaltung profitiert.

Dass man in Amstetten nach einigen mageren Jahren wieder mit einem großen Starterfeld aufwarten kann, wäre den neuen Organisatoren zu wünschen. Sie hätten es sich verdient. Und die Kinder des Umdasch Hauses sowieso.