Erstellt am 12. Oktober 2015, 09:03

von Karl Fuchs

KZ Mauthausen: Das sichtbare Unfassbare. Ausstellung mit 450 Fotografien des Konzentrationslagers Mauthausen und seiner Außenlager ist seit Freitag im alten Postgebäude in St. Valentin zu sehen.

Kulturstadtrat Leopold Feilecker, Stephan Matyus (Austellungsverantwortlicher), Bürgermeisterin Kerstin Suchan-Mayr, Helmut Edelmayr (Mauthausenkomitee) und Dechant Johann Zarl (v.l.n.r.) bei der Ausstellungseröffnung im alten Postgebäude.  |  NOEN, Foto: Fuchs

 Das Kulturamt beeindruckte Freitagabend im Gasthof Pillgrab mit einer Veranstaltung, die mit der Fotoausstellung „Das sichtbare Unfassbare“ im alten Postgebäude gekoppelt war.

Die gut besuchte Veranstaltung zeichnete sich durch die Anwesenheit der Gastredner Gudrun Plohberger, neue pädagogische Leiterin der Gedenkstätte Mauthausen, Helmut Edelmayr von Mauthausenkomitee und Bürgermeisterin Kerstin Suchan-Mayr aus. Sie beschäftigten sich eingehend mit dem Thema der Befreiung des Konzentrationslagers Mauthausen und dem Ausstellungsthema.

Stephan Matyus, der nach dem Festakt durch die Ausstellung, die noch bis 21. November im alten Postgebäude zu sehen ist, führte, erläuterte als Ausstellungsverantwortlicher an Hand der ausgestellten Fotos die genauen Details. Die Fotoausstellung zeigt 450 Fotografien des KZ Mauthausen und seiner Außenlager. Sie dokumentieren diverse Aspekte des KZ-Systems, die Befreiung und die erste Zeit danach.

Eine Vielzahl der visuellen Zeugnisse war bislang nicht für die breite Öffentlichkeit erschlossen, was damit zusammenhängt, dass die Aufnahmen nach Kriegsende über die ganze Welt verstreut wurden. Nun wurde erstmals umfangreiches Fotomaterial, größtenteils Originalnegative und -abzüge aus Frankreich, Österreich, Spanien, Tschechien und den USA zusammengetragen.