St. Valentin

Erstellt am 03. Januar 2018, 03:39

von Hermann Knapp

Suchan-Mayr als neue SP-Spitzenkandidatin im Bezirk. Kerstin Suchan-Mayr fordert Chancengleichheit für alle Bürger.

Spitzenkandidatin Bürgermeisterin Kerstin Suchan-Mayr verspricht: „Mit der SPÖ werden Sie in Zukunft auch Schwein haben! Wir wünschen alles Gute, viel Glück und Gesundheit im neuen Jahr!“  |  SPÖ Amstetten

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Die SPÖ wird von der St. Valentiner Bürgermeisterin Kerstin Suchan- Mayr in die Landtagswahl geführt. Sie hat sich ja schon im Mai 2017 in einer Kampfabstimmung gegen den amtierenden Landtagsabgeordneten Helmut Schagerl aus St. Georgen am Reith durchgesetzt. Schagerl steht nun überhaupt nicht mehr auf der SPÖ-Liste.

Suchan-Mayr will sich vor allem für eine Chancengleichheit aller Niederösterreicher und Niederösterreicherinnen einsetzen. „Mein Großvater als einfacher Hilfsarbeiter hätte bestimmt nie zu träumen gewagt, dass aus mir eine Akademikerin und Bürgermeisterin wird, aber das ist ein Verdienst der Sozialdemokratie“, sagt die Spitzenkandidatin.

Sie fordert daher, dass der Kindergarten auch in NÖ künftig kostenlos sein soll. „Denn das ist auch eine wichtige Förderungs- und Bildungszeit für die Kinder. Aber nicht alle Leute können sich diese für ihre Kinder leisten.“

Suchan-Mayr tritt auch für eine durchgehende Ferienbetreuung der Kinder ein und sie fordert einen Ausbau des Bildungsangebotes im Bezirk. „Wir brauchen dringend eine Fachhochschule im Bezirk oder zumindest einen dislozierten Standort um genügend Facharbeiter für unsere Betriebe auszubilden“, erklärt die SP-Politikerin.

In Sachen Verkehr ist ihr die Umfahrungsstraße für die Ortsteile Langenhart und Herzograd ein Anliegen und der Bau der Donaubrücke. „Da braucht es allerdings mehr als nur Versprechungen zu machen und nur einen Korridor vorzulegen!“

Nachhaltige und gesunde Ernährung ist Suchan-Mayr ebenfalls sehr wichtig. Daher setzt sie auf Regionalität: „Bei heimischen Produkten wissen wir, was wir essen. Außerdem unterstützen wir damit unsere Produzenten und schonen durch kurze Wege die Umwelt.“ Es brauche aber bessere Unterstützung für kleine oder mittlere landwirtschaftliche Betriebe.