Erstellt am 18. Mai 2016, 04:44

von Ingrid Vogl

Mehr Platz für Pendler: 50 neue Parkplätze. Die Park & Drive-Anlage in Haag wurde mit Kosten von 141.000 Euro von 40 auf 90 Stellplätze aufgestockt.

Heinz Reitbauer (Straßenmeisterei Haag), Werner Behounek (Leiter der Straßenmeisterei Haag), Bundesrat Andreas Pum, Bürgermeister Lukas Michlmayr, Gerlinde Mattanovich (Leiterin der Abteilung Asfinag-Netzplanung), Landeshauptmann-Stellvertreterin Johanna Mikl-Leitner, Josef Decker (NÖ Straßenbaudirektor), Leopold Röcklinger (stellvertretender Leiter der Straßenbauabteilung Amstetten) und Michael Hubmann (Straßenmeisterei Haag) bei der Inbetriebnahme der erweiterten Park & Drive-Anlage in Haag. Foto: NLK/Pfeiffer  |  NOEN, NLK Johann Pfeiffer

Autos, die in der Wiese und in Feldern parken, weil die Park & Drive-Anlage längst aus allen Nähten platzt. Das war bei der Autobahnabfahrt Haag in den letzten Monaten ein gewohntes Bild. Damit ist nun Schluss.

Vergangene Woche wurde der um 50 Stellflächen erweiterte Pendlerparkplatz von Landeshauptmann-Stellvertreterin Johanna Mikl-Leitner offiziell in Betrieb genommen.

„Für uns ist das Park&Ride-Projekt wichtig“

Die im Jahr 2008 in Kooperation von Land NÖ und Asfinag errichtete Anlage bot bisher Platz für 40 Fahrzeuge. Zu wenig für den ständig wachsenden Bedarf und den hohen Pendlerzustrom. Die Erweiterung der Anlage war daher ein großes Anliegen der Gemeinde, die Notwendigkeit dafür auch für die Asfinag unübersehbar.

„Für uns ist das Projekt der Park & Drive-Anlagen wichtig. Deshalb war es selbstverständlich, dass wir für die Erweiterung in Haag Flächen der Autobahnmeisterei zur Verfügung gestellt haben“, erklärte Gerlinde Mattanovich, Leiterin der Asfinag-Netzplanung, bei der offiziellen Inbetriebnahme.

Vorkehrungen für E-Tankstelle getroffen

Mit der Errichtung von 50 zusätzlichen Stellplätzen ist das Parkplatzangebot neben der L80 nun auf 90 angewachsen. Die Bauarbeiten wurden von der Straßenmeisterei Haag gemeinsam mit Bau- und Lieferfirmen aus der Region innerhalb von acht Wochen durchgeführt. Die Kosten für die Erweiterung belaufen sich auf rund 141.000 Euro und werden je zur Hälfte vom Land Niederösterreich und der Asfinag getragen.

Für die Erhaltung der gesamten Anlage ist die Stadtgemeinde Haag zuständig. Darunter fallen auch die Stromkosten für die Beleuchtung, denn ab sofort sorgen zwei LED-Lichtmasten für Sicherheit in den Nachtstunden.

Bei einigen Stellplätzen wurden auch bereits Vorkehrungen für eine rasche Umstellung auf E-Tankstellen getroffen. Wer diese betreiben würde, ist jedoch noch nicht geklärt, betont Bürgermeister Lukas Michlmayr. Nachdem der Parkplatz ja überregional sei und nicht nur von Haagern genutzt wird, könne das keine reine Haager Angelegenheit sein, stellt der Stadtchef klar.