Erstellt am 31. Mai 2016, 05:54

von Otmar Gartler

Molkerei baut hoch hinaus. Mit dem Bau eines neuen riesigen Hochregallagers wird der Standort Aschbach als Logistikdrehscheibe innerhalb der Berglandmilchgenossenschaft gestärkt.

Ein riesiges Hochregallager mit insgesamt 20.000 vollautomatisch bedienbaren Palettenstellplätzen entsteht in Aschbach.  |  NOEN, Markus Gartler
Ein neues Bauwerk prägt das Erscheinungsbild von Aschbach: Berglandmilch, mit elf Standorten Österreichs größte Molkerei und eine der stärksten Molkereien Mitteleuropas, errichtet hier derzeit ein riesiges Hochregallager. „Wir steigern die Produktion der gesamten Palette im Bereich der Trinkmilch und verstärken damit die Funktion dieses Standortes innerhalb der Berglandmilch als Logistikdrehscheibe“, begründet Berglandmilch-Geschäftsführer Josef Braunshofer diesen Schritt.

Nach Fertigstellung wird das Hochregallager 20.000 vollautomatisch bedienbare Palettenstellplätze beinhalten. Geplant sind auch zwei Temperaturzonen (Normaltemperatur und Kühlzone). Besondere Rücksicht wird auf die Umwelt genommen: „Die Isolationsdimension ist weit stärker als gefordert und durch Wärmerückgewinnung aus der Kühlanlage wird Warmwasser im Betrieb erzeugt“, bekräftigt Braunshofer, dass Nachhaltigkeit bei Berglandmilch ein großes Thema ist.

Berglandmilch verarbeitet mit 1.500 Mitarbeitern pro Jahr mehr als 1,27 Milliarden Kilo Milch. Diese wird von 12.000 Bauern erzeugt, die gleichzeitig auch Eigentümer der Berglandmilch sind. Der Umsatz betrug 2015 rund 850 Millionen Euro.