Erstellt am 25. November 2015, 04:23

von Manfred Fritscher

Neben Tennisclub auf Quelle gestoßen. Direkt neben dem Tennisclub wurde in 61 Metern Tiefe eine ergiebige Wasserquelle mit bester Qualität entdeckt.

Bürgermeister Roland Dietl, Brunnenmeister Leopold Jandl, Amtsleiter Franz Blumauer und Peter Halbhuber (von rechts) freuen sich über das reichlich sprudelnde Nass, auf das sie in 61 Metern Tiefe gestoßen sind. Foto: Fritscher  |  NOEN, Fritscher

Sie haben zwar keine Goldader, aber immerhin das gesuchte Wasser gefunden. Brunnenmeister Leo Jandl und sein Mitarbeiter Peter Halbhuber sind bei der Probebohrung auf dem gemeindeeigenen Grundstück rasch fündig geworden.

Unmittelbar neben dem Tennisclub-Haus stießen sie in 61 Metern Tiefe auf ein, dem Anschein nach, sehr ergiebiges Wasservorkommen. Die rund 15.000 Euro für die Bohrung haben sich somit gelohnt.

350 Kubikmeter Wasserverbrauch an Spitzentagen

Ob auch die Wasserqualität passt, wird in den nächsten Tagen bei einer ersten Voruntersuchung festgestellt werden. Bis zum Anschluss an die Haupt-Brunnenleitung kann die neue Quelle vorerst nur für die Bewässerung von Fußball- und Tennisplatz herangezogen werden. Doch damit wird schon eine beachtliche Entlastung für die hochwertige Trink-Wasserleitung erreicht.

Bei einem durchschnittlichen Wasserverbrauch von 200 Kubikmetern pro Tag und an Spitzentagen mit 350 Kubikmetern liegt der Jahresverbrauch knapp unter der 100.000er-Marke. „Wenn dieser vierte Brunnen hält, was er verspricht, ist die Versorgung über die nächsten Jahre hinaus gesichert“ meint Bürgermeister Roland Dietl nach der Probebohrung.