Erstellt am 21. Dezember 2015, 11:05

von Hermann Knapp

Neue Trainingsplätze in Seitenstetten. Knapp 600.000 Euro wird die Gemeinde Seitenstetten im kommenden Jahr in den Ausbau der Sportanlage stecken. Auch ein kleiner Kunstrasenplatz ist geplant.

Das Konzept für den neuen Trainingsplatz samt kleinerem Kunstrasenplatz bei der Sportanlage in Seiten stetten. Die pinken Linien skizzieren den Hang, der abgegraben werden muss. Im Frühjahr wird ausgeschrieben, dann geht es an die Umsetzung des Projekts.  |  NOEN, Gemeinde

Der Fußballverein USC iLife Seitenstetten hat großen Zulauf, aber zu wenig Platz zum Training. „Es gibt etwa 120 Nachwuchsspieler. Der bestehende Trainingsplatz reicht nicht mehr und deshalb haben wir uns auch auf Bitte des Vereins hin zu einer Erweiterung der Sportanlage entschlossen“, sagt Bürgermeister Johann Spreitzer.

Der Plan sieht vor, den bestehenden Trainingsplatz auf die erforderliche Mindestgröße für Meisterschaftsspiele (von 90 mal 60 Metern) zu vergrößern und ihn mit Flutlicht auszustatten. „Gestört werden kann dadurch niemand, weil es in diesem Bereich ja keine Anrainer gibt“, sagt Spreitzer. Um den Platz vergrößern zu können, muss der dahinterliegende Hügel abgegraben und das Gelände dann mit einer Steinmauer gesichert werden.

Geplant ist außerdem zwischen dem Trainingsplatz und dem Hauptfeld einen kleinen Kunstrasenplatz (30 mal 45 Meter) zu schaffen. Die Jugendmannschaften bis zur U10 könnten dort dann auch Spiele austragen.

Steinsäule muss verlegt werden

Um das Konzept optimal realisieren zu können, muss allerdings die Steinsäule mit dem Jesusbildnis verlegt werden. Sie stand ja ursprünglich im Konventgarten und wurde 1963 bei der Biberbacherstraße aufgestellt. Nun soll sie noch ein Stück weiter nach links Richtung Amstettner Straße wandern. Knapp 600.000 Euro wird das Projekt insgesamt verschlingen. Im Frühjahr wird die Ausschreibung erfolgen. „In der Umsetzung werden wir uns mit den Fußballern koordinieren, damit der Meisterschaftsbetrieb so wenig wie möglich gestört wird“, sagt Spreitzer.

Trainings werden am Sportplatz des Stifts stattfinden (den der Verein jetzt schon bisher als Ausweichplatz genützt hat). Die Fußballer werden sich in Form von Eigenleistungen an dem Projekt beteiligen. Entlang der Biberbacherstraße wird auf der Seite des neuen Trainingsplatzes auch gleich ein Gehsteig errichtet.

Zufrieden mit dem nun vorliegenden Konzept für die Trainingsplätze ist auch SPÖ-PS-Obmann Alois Schlager. „Wir haben die bestmögliche Variante ausgewählt.“