Erstellt am 05. Mai 2016, 03:44

von Sabine Hummer

Preis für Engagement. Bürgermeister Heuras will verdiente Gemeindebürger mit Petrus-Award ehren. Schüler zum Kreativ-Wettbewerb eingeladen.

Die Kunstgruppen der Neuen Mittelschule St. Peter, im Bild mit Lehrerin Ilse Rittmannsberger-Vinkov, Bürgermeister Johannes Heuras und Direktor Erich Greiner, arbeiten schon mit Feuereifer an ihren Ideen. »Es ist gar nicht so leicht, die Idee dann in die Wirklichkeit umzusetzen«, feilen die Schüler an der richtigen Technik. Foto: Hummer  |  NOEN, Sabine Hummer
„Ich bin seit mehr als einem Jahr im Amt und habe miterlebt, wie viel in unserer Gemeinde nur möglich ist, weil es Freiwillige beziehungsweise Menschen mit Zivilcourage gibt“, sagt Bürgermeister Johannes Heuras.

Deshalb will er nun eine Auszeichnung ins Leben rufen, die jedes Jahr an jene St. Peterer vergeben wird, die sich besonders um die Allgemeinheit verdient gemacht haben.

Skulptur soll Markenzeichen werden

„Dieser Preis soll eine symbolische Geste sein, um im Namen der Gemeinde Danke zu sagen und er soll Petrus – nach unserem Ortspatron – heißen“, schwebt dem Ortschef eine Skulptur vor, die reproduzierbar sein und ein Markenzeichen für St. Peter werden soll.

Entworfen werden soll er von Schülern. „Ich habe einen Wettbewerb ins Leben gerufen und die Neuen Mittelschulen St. Peter und Ramingtal sowie die Polytechnische Schule eingeladen, sich einzubringen. Abgabeschluss ist am 31. Mai“, informiert Heuras.

Neben der Skulptur soll jeder Schüler auch die Geschichte, die hinter seiner Idee steckt, in schriftlicher Form abgeben. Eine Jury, in der unter anderem Leopold Kogler und Bürgermeister Karl Josef Stegh aus Behamberg vertreten sein werden, wird die Sieger küren.

Die besten Arbeiten werden ausgezeichnet, auch eine Ausstellung aller Skulpturen ist geplant. Ein heimischer Künstler soll den Award dann umsetzen – aus einem Best-of der Schülerarbeiten.