Erstellt am 06. Oktober 2015, 05:42

von Karl Fuchs

„Rainbows End“: Kunst im Kreisverkehr. Der vom St. Valentiner Künstler Josef Schwaiger gestaltete Kreisverkehr in Rems wurde feierlich eröffnet.

Bei der Eröffnung des »Rainbows End« am Kreisverkehr in Rems, v.li. Landtagsabgeordneter Helmut Schagerl, Bundesrat Andreas Pum, Bürgermeisterin Kerstin Suchan-Mayr, Künstler Josef Schwaiger, Kulturstadtrat Leopold Feilecker und Leopold Kogler. Foto: Karl Fuchs  |  NOEN, Karl Fuchs

Zur Präsentation des künstlerisch gestalteten Kreisverkehrs auf der Bundesstraße 1 fanden sich viele Schaulustige und Kunstinteressierte, sogar ein Autobus mit Wiener Kennzeichen, an Ort und Stelle ein.

Seit 2013 an Realisierung gearbeitet

Bürgermeisterin Kerstin Suchan-Mayr hieß die zahlreich anwesenden Damen und Herren herzlich willkommen. An der Seite der Bürgermeisterin fanden sich noch Kulturstadtrat Leopold Feilecker, Stadt- und Gemeinderäte ein, sowie Vertreter der NÖ Straßenbauverwaltung, Firmenvertreter und Schaulustige.

Die Stadtchefin erzählte den anwesenden Personen, wie seit 2013 an der künstlerischen Realisierung des Kreisverkehrs gearbeitet wurde. Von drei Bewerbern machte schließlich der St. Valentiner Künstler Josef Schwaiger mit seinem Projekt „Rainbows End“ das Rennen.

Regenbogen in jeder Kultur präsent

Bürgermeisterin Suchan-Mayr bedankte sich beim Künstler, bei den bauausführenden Unternehmern und vor allem beim Land Niederösterreich für die klaglose Umsetzung des Projektes und für die gesamte Finanzierung. Leopold Kogler sprach mit deutlichen Worten, dass sich die lokale Politik eigentlich etwas Anderes vorgestellt hätte.

Nach seinen Worten gebe es nichts Regionaleres, nichts Nationaleres und auch nichts Internationaleres als diesen Regenbogen. Der Regenbogen fände in jeder Kultur seinen besonderen Niederschlag.

Bundesrat Andreas Pum sprach in Vertretung des Landeshauptmannes Erwin Pröll und informierte, dass das Land NÖ in Sachen Kunst heuer bereits 169 Millionen Euro investiert habe. Dies zeige, dass Kunst Geld koste, aber wertvoll in den Regionen investiert wird.