Amstetten

Erstellt am 22. August 2016, 08:19

von Hermann Knapp

Amstettens Alte Zeile früher fertig. Firmen sind Zeitplan um eine Woche voraus. Verkehrsfreigabe ist daher bereits am Montag, 29. August, geplant.

Um eine Woche früher als ursprünglich geplant, kann die Alte Zeile wieder für den Verkehr freigegeben werden. Am Samstag wurde asphaltiert (v.l.n.r.): Polier Anton Hornbacher, Bauleiter Thomas Jachsmayr, Baustadtrat Dieter Funke, Baumeister Heinrich Tazreiter (Teerag-Asdag Amstetten), Werner Öllinger (Bauaufsicht Firma IKW) und Wolfgang Sattler (Kommmunale Bauten, Stadt Amstetten).  |  NOEN, Heribert Hudler

Die Arbeiten in der Alten Zeile laufen sehr gut. „Die Firmen sind dem Plan eine Woche voraus und haben schon mit der Asphaltierung begonnen“, berichtet Baustadtrat Dieter Funke. In den kommenden Tagen folgen noch Abschlussarbeiten, wie etwa die Fahrbahnmarkierung. Die Alte Zeile wird schon am 29. August um 5.30 Uhr für den Verkehr freigegeben werden. Ab diesem Zeitpunkt gilt auch wieder die alte Verkehrsführung.

Gelegenheit zur Fassaden-Sanierung genutzt

„Ziel war es ja, vor Schulbeginn fertig zu sein, weil dann das Verkehrsaufkommen in der Stadt natürlich wieder zunimmt. Dass der Zeitplan nun sogar unterschritten wurde, ist sehr erfreulich. Ich möchte mich bei allen Beteiligten für die gute Arbeit bedanken“, sagt Funke. Im oberen Bereich der Alten Zeile wurde die bestehende Wasserleitung ausgetauscht, daher war auch eine Totalsperre unumgänglich.

Hausbesitzer nutzten die Gelegenheit, die Fassaden ihrer Häuser zu sanieren. Im unteren Bereich der Alten Zeile wurden die Kanalrohre erneuert und im ganzen Bereich wurden auch gleich Leerrohre verlegt. Die Stadt Amstetten hat rund 200.000 Euro in die Sanierung des Kanals in der Alten Zeile gesteckt.

Die Verkehrsbehinderungen durch die Baustelle hielten sich laut Stadtpolizei in Grenzen. „Natürlich gab es vor allem zu den Stoßzeiten Staus, aber es wurde ja auch die nördliche Hauptverkehrsader gesperrt. Das konnte nicht ganz ohne Folgen bleiben. Insgesamt waren die Beeinträchtigungen aber geringer, als wir befürchtet hatten“, sagt Kommandant Johann Hellinger.