Erstellt am 26. Januar 2016, 05:18

von Sabine Hummer

Schimmel in Sportplatz-Duschen: Handlungsbedarf!. Kabinen des UFC Möbel Polt sind schwer baufällig. Gemeinsam mit der Gemeinde und dem Land NÖ wird nun ein Sanierungskonzept in Angriff genommen.

UFC-Präsident Herbert Stöger und Bürgermeister Johannes Heuras wollen den katastrophalen Zuständen im Kabinenhaus (im Hintergrund zu sehen) ein Ende bereiten. Die Planung hat bereits begonnen. Fotos: Hummer  |  NOEN, Sabine Hummer
Der UFC Möbel Polt ist ein Aushängeschild der Gemeinde und gehört zu den Top-Drei-Mannschaften in der Ewigen-Tabelle der Landesliga-Clubs.

Seit 1984 spielt die Mannschaft – mit nur kurzen Unterbrechungen – in der 1. Landesliga, darüber hinaus ist der Fußballclub ein wichtiger Partner der Gemeinde. Rund einhundert Kinder und Jugendliche ab dem Kindergartenalter werden von Trainern des Vereins betreut.

Auch die drei Sportplätze sind top – im Gegensatz zum Vereinshaus, denn das 38 Jahre alte Gebäude ist schwer desolat.

„Manche Eltern lassen ihre Kinder gar nicht mehr hinein“

„Wir haben keine Heizung, sondern benutzen Radiatoren, die immense Stromkosten verursachen. Die Kabinen und dort vor allem die Sanitärbereiche sind in einem katastrophalen Zustand. Manche Eltern lassen ihre Kinder gar nicht mehr hinein, weil wir mit starkem Schimmelbefall kämpfen“, zählt Präsident Herbert Stöger nur ein paar der gravierendsten Mängel auf.

Seit 15 Jahren wird das Thema Sanierung zwar immer wieder diskutiert, scheiterte jedoch an den finanziellen und personellen Ressourcen. „Ich glaube, jetzt ist aber der Zeitpunkt gekommen. Es ist viel Energie da, die wir nützen wollen, auch wenn wir wissen, dass viel Arbeit auf uns zukommt“, sagt Stöger.

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Bürgermeister Johannes Heuras hat dem Verein seine Unterstützung zugesagt: „Es ist offensichtlich, dass etwas geschehen muss. Jetzt liegt es an uns, gemeinsam mit dem UFC ein gutes Konzept auszuarbeiten“, betont der Bürgermeister. Er will als dritten Partner für das Projekt auch noch das Land ins Boot holen.

„Wir hatten auch bereits Gespräche mit Vertretern des NÖ Sportbaus und es gibt da sehr positive Signale. Der Sportausschuss der Gemeinde hat den Ist-Stand der Anlage erhoben, nun geht es in Richtung des Umsetzungsplans“, sagt Heuras. „Eine große Herausforderung wartet auf jeden Fall auf uns.“