Erstellt am 08. Dezember 2015, 06:38

von Ingrid Vogl

SPÖ stimmte nicht zu. Der Budgetvoranschlag für 2016 in St. Pantaleon-Erla wurde nur mit den Stimmen von ÖVP und Freiheitlichen beschlossen.

 |  NOEN, www.BilderBox.com (www.BilderBox.com)

1,2 Millionen Euro Neuverschuldung waren der Grund, warum die SPÖ in der Gemeinderatssitzung am vergangenen Donnerstag dem Budgetvoranschlag die Zustimmung verweigerte. „Damit würde die Pro-Kopf-Verschuldung in nur einem Jahr von 1.200 auf 1.500 Euro steigen. Das ist zu viel für die kurze Zeit“, erklärte SPÖ-Parteiobmann Harald Watzlinger den Grund für das Nein seiner Fraktion zum Voranschlag. „In diesem Punkt hätte unser Voranschlag anders ausgesehen, beim Rest nicht“, gab er ehrlicherweise zu.

Im ordentlichen Haushalt sind für 2016 insgesamt knapp über vier Millionen Euro veranschlagt, im außerordentlichen Haushalt sind es 1,7 Millionen. „Wir haben ein paar ordentliche Kaliber“, meinte Bürgermeister Rudolf Divinzenz zu den budgetierten Ausgaben im außerordentlichen Haushalt. „Den Hochwasserschutz schleppen wir ja schon seit Jahren mit“, erwähnte Divinzenz. Dafür sind 250.000 Euro veranschlagt, der Wasserschutzbau Moosau schlägt sich mit 49.000 Euro zu Buche.

Weitere große Kaliber sind der Restbetrag für das neue Feuerwehrauto (HLF) mit 262.000 Euro, der Gemeindestraßenbau mit 250.000 Euro und die Instandsetzung der Rundholzbrücke über den Ennskanal mit 300.000 Euro. Bei der Summe für die Brückensanierung handelt es sich jedoch um eine Vorfinanzierung, stellt der Ortschef fest. „Da kriegen wir zwei Drittel wieder zurück“, informierte Divinzenz.

Mehr zur ersten Gemeinderatssitzung in St. Pantaleon-Erla: