St. Peter in der Au

Erstellt am 19. Oktober 2016, 03:37

von Sabine Hummer

Krabbelgruppe in Planung: „Ball liegt bei Eltern“. Gemeinde St. Peter erhebt Bedarf, ob eine Tagesbetreuungseinrichtung in der Gemeinde benötigt wird.

Entwürfe für die Umgestaltung des Bauhof-Aufenthaltsraumes in eine Kleinkindbetreuungsgruppe liegen bereits am Tisch. Um das Projekt zu starten, muss Bürgermeister Johannes Heuras aber auch den Bedarf einer solchen Einrichtung erheben.  |  NOEN

Schon länger steht die Schaffung einer Kleinkindbetreuungsstätte in St. Peter im Raum. Nach eingehender Prüfung kristallisierte sich als geeigneter Standort das ehemalige Kindergartenprovisorium heraus. Dieses dient derzeit als Aufenthaltsraum der Bauhofmitarbeiter und grenzt direkt an das Elternkindzentrum an.

Ein Entwurf wurde bereits von Baumeister Hannes Kammerhofer von der Firma Girkinger erstellt, die damals mit der Errichtung des Kindergartenprovisoriums beauftragt war.

Aufruf im aktuellen Info-Blatt gestartet

„Wir würden den bestehenden Gruppenraum durch einen Zubau von derzeit 42 auf 60 Quadratmeter vergrößern. Der hintere Eingangsbereich würde etwas vorrücken, damit eine Garderobe entsteht. In diesem Bereich würde auch eine Verbindungstür zur Teeküche des Elternkindzentrums entstehen, die von der Tagesgruppe mitbenützt werden könnte. Damit würde sich eine gute Symbiose ergeben, denn viele Kleinkinder kennen die Räumlichkeiten bereits von ihrem Spielgruppenbesuch“, sagt Bürgermeister Johannes Heuras.

Zwar hat das Land NÖ bereits eine Genehmigung der Mittel aus der Sonderförderaktion in der Höhe von 125.000 Euro zugesagt, ob in St. Peter aber ein tatsächlicher Bedarf gegeben ist, wird nun geprüft. Im aktuellen Info-Blatt wird deshalb ein Aufruf an alle Eltern gestartet, die ab Frühjahr 2017 eine solche Betreuungseinrichtung benötigen.

„Wir bitten um rasche Rückmeldung am Gemeindeamt, 07477/42111-16 beziehungsweise josef.maderthaner@stpeterau.at, damit wir das Projekt so rasch wie möglich umsetzen können“, liege der Ball nun bei den Eltern. „Wir sind eine Familiengemeinde und wollen unseren Familien auch dieses Angebot machen können, sofern es Bedarf dafür gibt“, betont Heuras.

Für die Bauhofmitarbeiter würde ein Raum an ehemaliger Stelle ihres Aufenthaltsraumes adaptiert und dem Platzbedarf angepasst werden.