Erstellt am 27. Juli 2015, 09:32

von Hermann Knapp

Wirtschaftspark in St. Valentin geplant. Ecoplus wird 48 Hektar große Fläche kaufen. Dieser soll interkommunal zu Betriebsfläche aufgeschlossen werden.

Eine riesige Fläche Betriebsgebiet hat die OMV in St. Valentin in Reserve. Nun wird sie das Gelände an die Entwicklungsgenossenschaft eco-plus verkaufen. Diese plant auf dem Areal einen interkommunalen Wirtschaftspark zu errichten - eine Chance für die ganze Region.  |  NOEN, Fuchs
„Ich freue mich, heute verkünden zu dürfen, dass im Bezirk ein neuer großer Gewerbepark entstehen wird. Die OMV hat sich nach langen Verhandlungen bereit erklärt, ein 48 Hektar großes Gelände im Bereich ihres Tanklagers dafür zur Verfügung zu stellen“, berichtet Landtagsabgeordnete Michaela Hinterholzer, Aufsichtsrätin der Niederösterreichischen Wirtschaftsagentur GmbH ecoplus. Die OMV wird der ecoplus das Gelände verkaufen – eine entsprechende Absichtserklärung ist schon unterschrieben.

Hinterholzer: „Werden alle Hürden nehmen“

Das Areal ist bereits als Bauland Industriegebiet gewidmet. Um daraus einen Gewerbepark zu machen, bedarf es allerdings noch einiger rechtlicher Verfahren und behördlicher Genehmigungen. „Bestimmt wird es auch verschiedene Auflagen geben, aber ich bin zuversichtlich, dass wir alle Hürden nehmen werden“, sagt Hinterholzer. Da die Hälfte des Areals aus Wald besteht, werden entsprechende Ausgleichsmaßnahmen erforderlich sein – sprich eine Aufforstung in anderen Bereichen.

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Auf einen zeitlichen Rahmen für die Schaffung des Gewerbeparks wollte sich die Landtagsabgeordnete vorerst noch nicht festlegen. Sehr erfreut über die Entwicklung ist natürlich auch die St. Valentiner Politik. VP-Bundesrat Andreas Pum spricht „von einer riesigen Chance für die Stadt. Stadtrat Punzenberger und ich haben uns auch aktiv in die Gespräche eingebracht. Dieser neue interkommunale Wirtschaftspark, der da entstehen soll, hebt natürlich die Attraktivität des Standortes St. Valentin.“

„Arbeitsplätze und Steuereinnahmen für die Stadt"

Auch für SP-Bürgermeisterin Kerstin Suchan-Mayr ist der geplante Wirtschaftspark ein Gewinn für die Gemeinde. „Denn wenn sich dort Betriebe ansiedeln, dann bedeutet das Arbeitsplätze und für die Stadt natürlich auch Kommunalsteuereinnahmen.“ Der Standort sei natürlich auch aufgrund der Verkehrsinfrastruktur ideal, weil alle Anbindungen vorhanden seien, Zug, Autobahn und im Ennshafen auch das Schiff.

Am Wirtschaftspark – und somit auch an der teuren Aufschließung – sollen sich mehrere Gemeinden im Umfeld beteiligen. Dafür wird später auch die Kommunalsteuer geteilt.