Erstellt am 07. Januar 2016, 04:28

von Daniela Rittmannsberger

Startschuss für Sanierung im März. Gemeindehaus wird saniert: Der Uhrturm wird abgetragen, Parteienverkehr findet bei der Firma Latschenberger statt.

Bürgermeister Karl Latschenberger, Gemeinderat Fritz Hinterleitner, Bauausschuss-Obmann Gerald Hölzl, Vizebürgermeister Max Soxberger, SP-Gemeinderat Helmut Fellner und Grüne-Gemeinderat Herbert Hörndler (v.l.) mit den Plänen des Umbaus der Gemeinde, der im März startet. Foto: Rittmannsberger  |  NOEN, Daniela Rittmannsberger

Vor 30 Jahren wurde das Gemeindehaus in Biberbach das letzte Mal umgebaut, nun wird das Gebäude zeitgemäß adaptiert und erweitert.

Im März soll mit dem Umbau gestartet werden, die Planung übernimmt Robert Tlacbaba vom Planungsbüro Jordan. Bei einer Bauausschusssitzung vergangene Woche wurden letzte Details festgelegt.

Sitzungssaal bekommt eine Akustikdecke

Das Gebäude wird um 15 Quadratmeter vergrößert, um so einen zusätzlichen Raum für das Bürgerservice zu schaffen. Künftig werden alle Mitarbeiter der Gemeinde in einem großzügigen Büro gemeinsam arbeiten.

Der Besprechungsraum im Erdgeschoss wird neu gestaltet und die WCs verlegt. Die Räume selbst werden von den Böden bis zur Beleuchtung und neuen Akustikdecken komplett neu errichtet.

Im Obergeschoss wird der große Sitzungssaal ebenfalls mit einer Akustikdecke versehen und mit einer neuen Beleuchtung ausgestattet. Im Außenbereich wird der Eingang zur Gemeinde auf die Südseite verlegt, wo zwei der bestehenden Parkplätze verbaut werden.

Möbel sollen auf Flohmarkt verkauft werden

Der Uhrturm beim Gebäude wird nach einigen Besprechungen nun endgültig abgerissen und nicht ersetzt. Ebenfalls in der Baubesprechung einigte man sich auf einen Vollwärmeschutz.

Anstelle des alten Eingangs werden zwei neue Parkplätze errichtet, der neue Eingang wird wie der vorhergehende überdacht sein. Anfang März fällt der Startschuss für den Umbau, der Ende Juli pünktlich zum großen Dorffest fertiggestellt werden soll.

Bereits Anfang des Jahres wird mit „entsprechenden Tätigkeiten“ für den Umbau begonnen, sagt Vizebürgermeister Max Soxberger. Die alten Möbel sollen bei einem Flohmarkt im Februar verkauft werden. Pünktlich zum Baustart übersiedelt die Gemeinde dann vorübergehend in leere Büroräumlichkeiten der Firma Latschenberger.

Bis Juli findet dann der Parteienverkehr zu den gewohnten Zeiten in diesem Ausweichquartier statt. Die Umbaumaßnahmen sollen mit insgesamt 490.000 Euro ins Budget fallen.