Erstellt am 08. Oktober 2015, 05:52

von Hermann Knapp

Ein „geteilter“ Hof. Landesstraße wird saniert. Gemeinde und Landwirt wünschen sich dabei auch gleich eine Trassenverlegung.

Die L 6272 führt mitten zwischen Wohntrakt und Wirtschaftsgebäude des Landwirts hindurch. Natürlich wünscht er sich eine Verlegung und auch Bürgermeister Erwin Pittersberger (l.) tritt dafür ein. Foto: Knapp  |  NOEN, Knapp

Bereits angelaufen ist die Sanierung und Verbreiterung der LH 6272 vom Bereich Rohrbach Richtung St. Johann. Die Landesstraße wird gerade am Morgen von vielen Pendlern, die Richtung Steyr fahren, frequentiert. Außerdem ist sie die Zufahrtsstraße zum Großhandelsmarkt Feigl, was natürlich auch regen Lkw-Verkehr bedeutet.

2016 soll Abschnitt bis „Bruckmoar“ folgen

In einem ersten Bauabschnitt wird nun das Stück vom Anwesen Wieser/Gatterbauer bis zum Haus „Rußmühle“ saniert und verbreitert. 2016 soll der Abschnitt bis zum Haus „Bruckmoar“ folgen. Sorgen macht Ortschef Erwin Pittersberger derzeit noch die dritte geplante Bauetappe im Kreuzungsbereich Rohrbach. Denn dort möchte er eine Verlegung der Straße (aus dem Ort hinaus Richtung Haag) erreichen.

Derzeit führt die Fahrbahn direkt zwischen dem Wohntrakt und einem Wirtschaftsgebäude des Landwirts Karl Hirsch hindurch. „Das ist für uns natürlich sehr unangenehm, weil der Verkehr in den letzten Jahren auch stark zugenommen hat“, erklärt der Landwirt. Aber auch noch einige andere Anrainer in Rohrbach und auch die Suppen-Hennen AG würden eine Verlegung der Straße begrüßen.

Die dafür nötigen Gründe hofft Pittersberger rasch einlösen zu können. Beim Land hat er auch schon angeklopft. „Die Frage ist natürlich, ob dort im Budget die Mittel zur Verfügung stehen. Aber wenn wir die Verlegung der Straße nicht im Zuge dieser Sanierung durchbringen, dann ist die Chance auf Jahrzehnte hinaus vertan“, sagt Pittersberger. Er will auf jeden Fall nicht lockerlassen.