Strengberg

Erstellt am 25. Mai 2017, 05:55

von Manfred Fritscher

Causa Hallenbad: Das Klima ist frostig. Befürworter der Hallenbad-Schließung werden von Gegnern angepöbelt. Ortschef fordert respektvolleren Umgang.

Bürgermeister Roland Dietl wünscht sich, dass die Causa Hallenbad fair über die Bühne geht.  |  Archiv

Die Wogen haben sich schon leicht geglättet, aber es rumort noch rund um die geplante sofortige Schließung des 40 Jahre alten Hallenbades.

Die Bürgerinitiative um Elisa Klimmer-Mayrl sammelt fleißig Unterschriften und wird dabei auch von der SPÖ Strengberg unterstützt. Aber auch die FPÖ, die bekanntlich im Gemeinderat als einzige gegen die Schließung gestimmt hat, ist in dieser Richtung unterwegs.

Dabei argumentieren Befürworter und Gegner der Schließung mit Zahlen, die vom Normalbürger kaum nachvollzogen werden können. Sachkundige Techniker liefern Gutachten, die in Preis und Schlussfolgerung konträrer nicht sein könnten.

Dietl fordert Fairness von allen Beteiligten

Die Volkspartei könnte mit ihrer Stimmenmehrheit das Projekt beschließen, will aber versuchen, die Minderheit zu überzeugen. „Ich bin immer gesprächsbereit, aber es müssen alle Beteiligten Fairness walten lassen“, sagt ÖVP-Bürgermeister Roland Dietl im NÖN-Gespräch.

Er weist darauf hin, dass bereits in der Gemeinderatssitzung am 30. März das Projekt ganz konkret angesprochen und zur besseren Vorbereitung auf den 20. April verschoben wurde. Auch Anpöbelungen von ÖVP-Gemeinderäten auf offener Straße würden nicht zur Klimaverbesserung beitragen, meint Dietl.