Biberbach

Update am 20. März 2017, 13:41

von Sabine Hummer

Blaulichtorganisationen übten Busunglück in Biberbach. Sechs Feuerwehren und fünf Rot-Kreuz-Stellen rückten am Samstag aus, um den Einsatz bei einem besonderen Unglücksszenario zu proben.

Zwei Pkw kollidieren, ein voll besetzter Reisebus versucht auszuweichen, kippt und kommt auf einem Abhang zum Liegen. Es gibt Tote und viele Schwerverletzte.

Dieses Horrorszenario war am Samstag zum Glück nur nachgestellt. Die Freiwillige Feuerwehr Biberbach mit den Koordinatoren Kommandant Erich Theuerkauf, Stellvertreter Martin Simmer und Ausbildungsleiter Bernhard Leitner sowie das Rote Kreuz St. Peter mit Ausbildungsleiter Sebastian Bohlheim und Daniel Penzendorfer, dem Verantwortlichen für Großunfälle und Katastrophen, hatten zur Großübung in Angerhof geladen.

41 Statisten aus Biberbach

Insgesamt sechs Feuerwehren (Biberbach, Seitenstetten-Markt, Seitenstetten-Dorf, St. Peter/Au, Aschbach und Stadt Haag), fünf Rot-Kreuz-Bezirksleitstellen (St. Peter, Haag, St. Valentin, Amstetten und Waidhofen/Ybbs), die Rettungsstelle Notruf 144 sowie die Rettungssuchhundestaffel Haag und das Kriseninterventionsteam probten den Ernstfall.    

41 Statisten aus Biberbach mimten Schwer- und Leichtverletzte und wurden zuvor eingewiesen, wie sie sich ihren Verletzungen entsprechend zu verhalten hatten.

Um 15 Uhr wurde zum Einsatz alarmiert. Unter der Einsatzleitung von Johann Simmer (Feuerwehr) und Matthias Kammerhofer (Rotes Kreuz) wurde von den Blaulichtkräften mit vereinten Kräften versucht, der Lage Herr zu werden. Während die Feuerwehren versuchten, die Verletzten aus dem Bus und den Autos zu bergen und die Unfallstelle zu säubern, war das Rote Kreuz mit der Versorgung der vielen Verletzten beschäftigt.
Schlussendlich konnte ein positives Resümee dieser dreistündigen Übung gezogen werden.