Weistrach , St. Peter in der Au

Erstellt am 19. April 2017, 04:32

von NÖN Redaktion

Elisabethwarte erstrahlt in neuem Glanz. Aussichtsturm am Plattenberg wurde renoviert und steht ab Juni wieder für Wanderer offen. Neu: Man kann ihn auch beklettern.

Vier Wochen lang wurde intensiv an der Sanierung der Elisabethwarte am Plattenberg gearbeitet. Unzählige freiwillige Arbeitsstunden wurden vom Alpenverein St. Peter geleistet.  |  Sabine Hummer

Nach vier Wochen intensiven Sanierungsarbeiten erstrahlt die Elisabethwarte in neuem Glanz.

Aufgrund von bautechnischen Mängeln war die Warte ja einige Jahre lang geschlossen. Die Gemeinden Weistrach und St. Peter in der Au sowie das Team des Alpenvereines, Sektion St. Peter/Au, haben intensiv an der Sanierung gearbeitet und auch die Kosten übernommen.

Attraktives Freizeit-Paket geschnürt

Fachexperten, wie Architekt Leo Hörndler, wurden mit ins Boot geholt, um das Bauwerk zu sanieren. Die obere Bodenplatte sowie Sicherheitswände wurden neu errichtet, die Wände der Warte gereinigt und saniert. Seitens des Alpvereines, Sektion St. Peter in der Au, wurden zahlreiche freiwillige Stunden investiert, um die Warte bekletterbar zu machen.

In Zukunft können erfahrene Kletterer unter dem Motto „Rock the Sissi“ die Warte auf drei Seiten bezwingen. Es gibt auch Kletterangebote seitens des Teams des Alpenvereins. Der Topkletterer Robert Roithinger kann über Mostvierteltourismus gebucht werden.

Gemeinsam mit Beherbergern, Gastronomiebetrieben und Anbietern von Freizeitangeboten wurde ein Paket geschnürt, das eine Vielzahl an attraktiven Angeboten (rund ums Klettern, Radeln, Wandern und natürlich Kulinarik) für Gäste und Vereine bietet. Ziel ist es, den Tagesgast auch als Wochengast für die Region zu gewinnen. Das Projekt wird seitens ecoplus und von Leaderregion Moststraße finanziell unterstützt.

Die Elisabethwarte wird am Sonntag, 11. Juni, im Zuge einer Bergmesse und eines Festaktes mit anschließendem Frühshoppen feierlich eröffnet.