Erstellt am 29. März 2016, 09:00

von Sabine Hummer

Zahlreiche Vergaben: 1,2 Millionen investiert. Gemeinderat genehmigte Investitionsvolumen für die kommenden Projekte im Bereich Infrastruktur und Sanierungen des Feuerwehrhauses an die Bestbieter.

 |  NOEN, Erwin Wodicka - wodicka@aon.at
Gleich mehrere Tagesordnungspunkte der letzten Gemeinderatssitzung widmeten sich der Vergabe der Gewerke für die kommenden Projekte. Für die größte Summe, die Erneuerung der Infrastruktur in der Schachnersiedlung, erhielt die Firma Porr Bau GmbH den Zuschlag. 564.429,29 Euro lautete das Angebot des Bestbieters, wobei die Schätzkosten um mehr als 177.000 Euro unterboten wurden.

„Das ist sehr erfreulich, zumal wir es hier mit beachtlichen Längen zu tun haben. 1.455 Meter Kanal und 1.190 Meter Wasserleitungen müssen erneuert werden“, informierte der zuständige Gemeindevorstand Johann Reitbauer. Ein Gesamtvolumen von 292.688,17 Euro wurde für die Sanierung des Feuerwehrhauses an die Bestbieter vergeben. Sehr positiv wurde vom Gemeinderat die Tatsache aufgenommen, dass größtenteils Firmen aus Behamberg und Umgebung den Zuschlag erhalten hatten.

„Alle Firmen haben bereits Tätigkeiten zur vollsten Zufriedenheit der Gemeinde erfüllt“, informierte Bürgermeister Karl Josef Stegh. Wirtschaftsbundobmann Johann Reitbauer begrüßte auch, dass die Firma Teamwork den Auftrag für die Malerarbeiten erhalten hatte. „Die Reise, was die Kosten betrifft, ist sehr gut. Jetzt wird noch mit der Feuerwehr ausverhandelt, was sie selbst umsetzen kann. Dabei ist zu erwarten, dass wir von dem Betrag noch runter kommen“, erklärte der Bürgermeister.

Die Firma Strabag und die Firma Porr erhielten bei der Vergabe zur Erschließung der Hartlauer- sowie der Hochwallnergründe mit 102.700 Euro beziehungsweise 79.000 Euro den Zuschlag. Die Nettosumme von 140.000 Euro wurde bei der Vergabe des Hochbehälters Hoferkogel beschlossen. Die Summe variiert um 10.000 Euro vom Voranschlag, da auch die Pumpenanlage erneuert wird.

Die private Wasserversorgungsanlage der Familien Ritt und Gassner wurden seitens der Familien kostenlos zur Verfügung gestellt und wurde im Tagesordnungspunkt zuvor in das Eigentum der Gemeinde übernommen, um für die Sanierung des Hochbehälters eine rechtlich solide Basis zu schaffen.

Zur Verbesserung der Wasserversorgung und Steigerung der Energieeffizienz soll das Pumpwerk 1 bei der Quelle Quenger umgebaut werden. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 25.827,36 Euro, nach zirka zwei Jahren sollen sich die Kosten amortisiert haben.

Schließlich wurde noch der Ankauf von neuen LED-Straßenbeleuchtungslampen in der Höhe von rund 25.000 Euro für die Weixlgartensiedlung genehmigt.