Erstellt am 10. Mai 2016, 05:54

von Daniela Rittmannsberger

Zu viel Eisen im Wasser: Lösung gefunden. 19 Liegenschaften schließen sich an die neue Wasserleitung für Biberbach West an. Für sauberes Wasser wurde eine neue Wassergenossenschaft gegründet.

Bürgermeister Karl Latschenberger und der Obmann der Wassergenossenschaft Biberbach West, Johannes Seidel (v.l.) an einem Standpunkt, an dem die neue Wasserleitung verlegt wird. Insgesamt fünf Kilometer wird die neue Wasserleitung im Westen des Ortes lang sein. Foto: Rittmannsberger  |  NOEN, Rittmannsberger

Zwei Wassergenossenschaften gibt es bereits in Biberbach, Ende März gründete sich nun die Wassergenossenschaft West, als Dritte im Bunde.

Bereits im Dezember gab es eine Informationsveranstaltung, die von der Wassergenossenschaft Biberbach Süd veranstaltet wurde. Grund dafür: Zahlreiche Bewohner, die im Bereich der neuen Wassergenossenschaft leben, kämpften seit Jahren mit zu wenig oder qualitativ schlechtem Wasser.

„Durch trockenen Sommer wurde es noch schlimmer“

Vor allem der Eisengehalt des Wassers sei in letzter Zeit so angestiegen, dass das Wasser zuletzt nicht mehr trinkbar war. „Wir leben in einem Ausläufer der Eisenwurzen, da ist das Eisen einfach noch höher. Und durch den trockenen Sommer wurde es noch schlimmer“, sagt der Obmann der neuen Wassergenossenschaft, Johannes Seidel.

Mehrere Vorschläge zur Lösung des Wasserproblems wurden im Vorfeld diskutiert. Schließlich erschien es für alle Beteiligten aber am idealsten, eine neue, eigene Genossenschaft für das Gebiet West zu gründen. Nach und nach wurden mehr Häuser gefunden, die anschließen wollten.

Mit 19 Liegenschaften startete kürzlich die Verlegung der Wasserleitung, die sich auf insgesamt fünf Kilometer erstreckt. Neben verschiedenen Firmen beteiligen sich vor allem die Hausbesitzer selbst am Bau der neuen Wasserleitung.

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