Erstellt am 04. April 2016, 11:42

von Daniel Lohninger

Abschied nach 43 Jahren: Bauer trat Pension an. Banker-Laufbahn, die in Weißenkirchen begann, endete als "Vater" der neuen Volksbank NÖ in St. Pölten.

Hans Bauer  |  NOEN, zVg

Nach 43 Jahren im Bankenwesen verabschiedete sich der Langmannersdorfer Hans Bauer mit Ende März in den Ruhestand.

„Ich wollte eigentlich schon 2014 in den Ruhestand gehen. Dann kam aber das Thema Fusionen, das seit Ende 2015 im Prinzip abgeschlossen ist“, erklärte Bauer bei seinem Abschied. Nach seinen beruflichen Anfängen bei der Raiffeisenbank in Weißenkirchen und später in St. Pölten kam Bauer vor 25 Jahren zur Volksbank nach Herzogenburg.

Fusionen begleiteten von nun an sein Banker-Leben: Zuerst die Fusion der Volksbanken Herzogenburg und Loosdorf, dann die Fusion der Volksbank Herzogenburg mit jener in St. Pölten, nach der er 1998 zum Vorstandsvorsitzenden der neuen Volksbank NÖ-Mitte wurde. Die damalige Bilanzsumme: 270 Millionen Euro. Ende des Vorjahres wurde nun aus den Regionalbanken die Volksbank NÖ mit Sitz in St. Pölten, deren Einzugsgebiet von Wien bis Linz reicht. Die Bilanzsumme wird 2017 bei rund 3,3 Milliarden Euro liegen.

„Hans Bauer hat früh erkannt, dass eine Fusion mit einer Nachbar-Volksbank wichtig für St. Pölten ist“, würdigte Aufsichtsrats-Vorsitzender Othmar Holzinger die Verdienste Bauers. Nicht zuletzt dank Bauers „hervorragender strategischer Arbeit“ sei St. Pölten zum Sitz der neuen Volksbank geworden.

Ganz verabschieden aus der Volksbank-Welt wird sich der Neo-Pensionist nicht. Er ist Vorstandsvorsitzender der Volksbank NÖ Mitte Beteiligung eG – der Finanzholding, die knapp 25 Prozent an der Volksbank NÖ AG hält.Mehr auf Seite 93