Herzogenburg

Erstellt am 16. August 2016, 16:56

von Hans Kopitz

„Schulstart-Pakete“ für bedürftige Kinder. Bestellung bis 9. September: Beim Roten Kreuz Herzogenburg wird ein Hilfsangebot für Bezieher der Mindestsicherung umgesetzt.

:Die Annahme der Anträge und die Ausgabe der Schulpakete erfolgt in den Räumlichkeiten der Herzogenburger Rot-Kreuz-Bezirksstelle jeweils Dienstag von 9 bis 12 Uhr und Donnerstag von 15 bis 18 Uhr. Renate Haindorfer, Raphael Hollaus und Maria Heidegger (von links) wickeln die Aktion an der Bezirksstelle Herzogenburg ab.  |  NOEN, Hans Kopitz

Das Sozialministerium startete gemeinsam mit dem Roten Kreuz das österreichweite Projekt „SchulstartPakete“ für Kinder von Mindestsicherungsbezieher.

Ziel ist es, die gerade zu Schulbeginn große finanzielle Belastung abzufedern. Jedes Schulkind in einem Haushalt, in dem die Mindestsicherung bezogen wird, kann ein „Schulstart-Paket“ bekommen.

Die Familien erhielten Mitte Juli einen Brief mit allen Informationen zur Vorgehensweise und einem Antrag automatisch zugeschickt. Damit können sie bei einer der 28 Rot-Kreuz-Bezirksstellen, darunter auch in Herzogenburg, bis Freitag, 9. September, pro Kind ein Paket bestellen.

Schultasche oder Schulutensilien

Zur Auswahl stehen elf Pakete mit unterschiedlichem Inhalt – beispielsweise eine Schultasche oder Schulutensilien. Nach persönlicher Bestellung beim Roten Kreuz kann nach etwa zwei Wochen das Paket auch dort abgeholt werden.

Die „Schulstart-Paket“-Aktion des Sozialministeriums wird mit Mitteln der EU aus dem „Europäischen Hilfsfonds für die am stärksten benachteiligten Personen“ finanziert. Österreich ist mit diesem Projekt ein Vorreiter in der EU.

„Im Vorjahr ist die Aktion bereits sehr gut aufgenommen worden - in NÖ wurden 2.979 ,Schulstart-Pakete‘ ausgegeben“, erklärt Thomas Wallisch, Bereichsleiter der Gesundheits- und Sozialen Dienste des Roten Kreuzes NÖ. „Wir wissen, dass gerade Familien mit schulpflichtigen Kindern jeden Euro umdrehen müssen und sind froh, dass wir auch in diesem Jahr diese Familien unterstützen können.“