Erstellt am 04. Mai 2016, 18:24

Autofahrer haben 1.157 Rehe erlegt. Waidkameraden bereiten Rivalen auf vier Rädern große Sorge. Den Wildschweinen wird weiter der Kampf angesagt.

 |  NOEN, zVg

Die Räumlichkeiten der Firma Franz Hauer in Statzendorf waren Schauplatz des diesjährigen Bezirksjägertages, zu dem sich mehr 300 Waidkameraden einfanden.

Den Festgottesdienst anlässlich des Bezirksjägertages zelebrierte Leopold Klenkhart, musikalisch gestaltet von den Jagdhornbläsergruppen Oberwölbling und Traismauer unter der Leitung von Sandor Balogh.

Bezirksjägermeister Johannes Schiesser präsentierte danach den Wildstandsbericht für das Jahr 2015: „Der Rehwildbestand ist konstant. Aber die große Zahl von toten Rehen auf den Straßen, es waren immerhin 1.157, muss reduziert werden.“

Beim Rot- und Gamswild seien die Abschlusszahlen leicht rückläufig gewesen. Beim Schwarzwild gab es eine geringe Steigerung: 1.151 Wildschweine wurden im Bezirk erlegt.

Positiv: Beim Niederwild, Fasan, Feldhase, Rebhuhn und Wildente, verzeichnete man eine leichte Bestandserhöhung.

Der Zustrom zur Jagdprüfung hält mit 62 Kandidatinnen und Kandidaten nach wie vor an. Beim diesjährigen Jungjägerkurs liegt der Frauenanteil bei 22 Prozent. Beim Jagdaufseherkurs nehmen 22 Teilnehmer teil.