Erstellt am 06. Oktober 2015, 15:37

von Alex Erber

Bald 250 Flüchtlinge?. Bestätigt: Der Eigentümer hat die ehemaligen Maschinenhallen von Böhler-Uddeholm als Quartiere angeboten.

Die ehemaligen Maschinenhallen von Böhler-Uddeholm könnten als Quartier für 250 Transitflüchtlinge dienen.  |  NOEN

Während man in der Römerstadt gerade eifrig damit beschäftigt ist, Plätze für syrische Flüchtlinge zu schaffen, machen Stimmen die Runde, die davon sprechen, dass praktisch einen Steinwurf vom Stadtzentrum entfernt nicht weniger als 250 Transitflüchtlinge untergebracht werden könnten.

Böhler-Uddeholm-Hallen als vorübergehende Quartiere

Es ist kein Gerücht, sondern Faktum: Im NÖN-Gespräch hat Bezirkshauptmann Josef Kronister bestätigt, dass die Familie Schmid-Schmidsfelden die leer stehenden ehemaligen Böhler-Uddeholm-Hallen als vorübergehende Quartiere angeboten hat: „Das heißt nicht grundsätzlich, dass dort Flüchtlinge untergebracht werden, aber wenn es Bedarf gibt, ist das durchaus möglich“, so Kronister.

Die Organisation liegt in diesem Fall beim Roten Kreuz, die Hallen sind jedenfalls bereits „evaluiert“ worden, einer Unterbringung von Schutzsuchenden dürfte nichts im Wege stehen.

Die Stadtgemeinde ist ebenfalls frühzeitig in Kenntnis gesetzt worden: „Ja, das stimmt“, sagt SP-Vizebürgermeister Walter Kirchner. „Die Hallen könnten im äußersten Notfall zur Unterbringung von Flüchtlingen verwendet werden.“