Erstellt am 04. Dezember 2015, 05:18

Bei den Tauben in China. Was bei uns ein Hobby ist, ist in China ein Riesengeschäft: Brieftaubenzüchter Franz Marchat besuchte das Land der Mitte und machte sich dort ein Bild von der Vogelzucht.

Selbst in Asien immer gut informiert: Franz Marchat mit der NÖN vor der chinesischen Mauer.  |  NOEN, zVg

14 Tage verbrachte der Brieftaubenzüchter Franz Marchat mit einer internationalen Delegation auf Einladung des chinesischen Verbandspräsidenten Mister Xing im Reich der Mitte.

Der Zagginger ist Vorsitzender der österreichischen Brieftaubenzüchter und Mitglied im Vorstand des Weltverbandes FCI (Federation Colombophile International) mit dem Sitz in Halle bei Brüssel.

„Man taucht in eine andere Welt ein"

Im Rahmen seines Hobbys hatte er nun auch die Gelegenheit die Millionenstädte Peking, Xian und Langfang zu besuchen: „Man taucht in eine andere Welt ein, Peking mit seinen 30 Millionen Einwohnern war schon ein gewaltiges Erlebnis. Chinesische Mauer, verbotene Stadt, die 13 Türme und vieles mehr haben wir gesehen“, erzählte Marchat überwältigt.

Außerdem stand natürlich auch der Besuch von chinesischen Brieftaubenzüchtern auf dem Programm. „Der Brieftaubensport wird in China von professionellen Spielern ausgeübt. Bei manchen Rennen geht es um mehrere Millionen Euro - das ist richtig verrückt. Alles ist größer und extremer, bei uns ist das ein Hobby, dort ein Riesengeschäft.“

Obwohl es ein einmaliges Erlebnis war, ist Marchat froh wieder daheim zu sein: „Die kleinen Strukturen in Österreich sind mir lieber, trotzdem werde ich wieder mal hinfliegen!“