Herzogenburg

Erstellt am 20. März 2017, 11:36

von Hans Kopitz

Herzogenburger Jugend erhält Chance. Poly-Schüler schnupperten bei Betrieben. Direktor Tischer dankt Unternehmen für die Bereitschaft zur Aufnahme.

Philipp Mangmüller (rechts), im Bild mit Karl Prem, schnupperte beim Bau- und Zimmermeister Heigl, denn er will unbedingt Maurer werden und hofft, dass er dort einen Lehrplatz bekommt.  |  NOEN

In der Vorwoche Woche waren wieder 66 alle Schüler der Polytechnischen Schule in den unterschiedlichsten Betrieben der Region unterwegs, wo sie Erfahrungen zu den von ihnen angestrebten Berufswünschen sammeln konnten. Die meisten Jugendlichen haben ohnehin konkrete Vorstellungen und wissen welcher Beruf für sie richtig ist beziehungsweise welchen Beruf sie ergreifen wollen, denn sie haben sich ja schon bei Eintritt in die PTS für einen der fünf Fachbereiche - Metall, Mechatronik, Bau/Holz, Handel/Büro und Dienstleistungen mit Schwerpunkt Gesundheit/Soziales - entschieden.

Die beiden berufspraktischen Wochen - eine im Frühjahr, eine im Herbst -, wo die Schüler in verschiedene Berufe hineinschnuppern können, tragen viel dazu bei, sich einen Überblick zu beschaffen, ob der Beruf, den sie einmal ausüben wollen oder werden, der ist, den sie sich vorgestellt haben. In den meisten Berufen gibt es schöne und weniger schöne Seiten - man muss beide akzeptieren, um ihn mit Freude ausüben zu können und im Leben voranzukommen.

Auch die künftigen Lehrherren stehen diesen beiden Wochen positiv gegenüber, denn bei vielen Schülern sieht man schon nach ein paar Tagen, ob sie für diesen Beruf geeignet sind oder ob sie sich nicht doch besser um einen anderen Job umschauen sollten.

„Erste Konfrontation mit dem künftigen Beruf“

„Für uns ist es wichtig und auch erfreulich, dass sich auch heuer wieder so viele Firmen - vom Großkonzern bis zum kleinen Händler - bereit erklärt haben, einen Schnupperlehrling aufzunehmen. Denn für viele Jugendliche ist es die erste oder zumindest eine der ersten Konfrontationen mit ihrem künftigen Beruf“, so der Direktor der Polytechnischen Schule, Andreas Tischer. Er hat die Schüler mit seinen Lehrerkollegen auch während der Schnupperwoche begleitet. „Dabei steht nicht die Kontrolle im Vordergrund, wir sind hauptsächlich da, um bei etwaigen Problemen helfend eingreifen zu können“, erklärt Tischer.

Erfreulich ist, dass sich doch einige Schüler für Dienstleistungsbetriebe entschieden haben - etwa Friseurin oder Einzelhandelskaufmann, wobei es darauf ankommt, mit Menschen richtig umgehen zu können.