Erstellt am 21. Januar 2016, 05:43

von Hans Kopitz

Das „Juze“ ist übersiedelt. Neuer Standort / Jugendliche und Betreuer sind mit den Containern in der Wiener Straße sehr zufrieden: „Wir haben jetzt viel mehr Platz und sogar einen kleinen Garten“, so Mario D‘Ancona.

Adaptierung des Bandraumes im neuen Jugendzentrum in der Wiener Straße: Mario D'Ancona mit Baris Jackson, Matthias Kitzweger, Amirkhan Azizi und Shahaib Mohammadi (von links).  |  NOEN, Kopitz

Vor wenigen Tagen sind sie eingezogen: Jetzt arbeiten die Jugendlichen fleißig daran, um „ihrem“ neuen Jugendzentrum auch innen ein neues Gesicht zu geben.

Das alte „Juze“ in der Kremser Straße musste, wie berichtet, dem geplanten Hotel- und Wohnkomplex weichen (24 Zimmer, 35 Wohnungen).

Ersatz wurde gefunden

Man suchte und fand einen Ersatz in der Wiener Straße am Areal des alten Stadtbades, wo eine Reihe von Containern aufgestellt wurden, die man mit einem Dach versah. „Wir haben jetzt viel mehr Platz und sogar einen kleinen Garten dabei. Neben dem Raum, wo gespielt und gekocht wird, gibt es auch einen Band-Raum, der gerade schallmäßig adaptiert wird und auch einen Girls-Raum für unsere Mädchen. Wir sind der Gemeinde sehr dankbar, dass sie das neue ,Juze‘ zur Verfügung gestellt hat, wo die Jugendlichen ihre Freizeit selbstbestimmt und nach ihren eigenen Bedürfnissen verbringen können“, so Mario D’Ancona, der sich mit Marek Illmer um die Jugendlichen kümmert.

Das ,Juze‘ ist für Mädchen und Burschen im Alter von zehn bis 21 Jahren innerhalb der Öffnungszeiten - Donnerstag bis Samstag von 15 bis 22 Uhr - frei zugänglich. Teenagern unter 13 Jahren ist der Aufenthalt bis 20 Uhr gestattet. Es bietet den Jugendlichen verschiedene Freizeitaktivitäten an - wie Tischfußball, X-box, Playstation, Brett- und Kartenspiele, gemeinsames Kochen, sozialpädagogische Betreuung und Beratung. Auf dem Programm stehen auch Workshops und Ausflüge.