Erstellt am 30. März 2016, 04:44

von Hans Kopitz

Das Rathaus ist leer, Übersiedlung geglückt. Bald werden die Bagger auffahren. Reitherhaus fungiert in den nächsten eineinhalb Jahren als Verwaltungszentrum der Stadt.

Vor dem alten Rathaus steht nun ein Sperrgitter, das anzeigt, dass hier der Eingang verschlossen ist.  |  NOEN, zVg

Die vergangenen beiden Wochen waren nicht leicht für die Gemeindeangestellten, denn sie mussten vom Rathaus ins gegenüber liegende Reitherhaus übersiedeln - und die laufenden Arbeiten mussten trotzdem erledigt werden. Obwohl die schweren Schränke und Kästen von den Bauhofmitarbeitern geschleppt wurde, blieb noch jede Menge an Büroutensilien übrig. „Man glaubt gar nicht, was sich so im Laufe der Jahre angesammelt hat. Noch von meinem Vorgänger her gibt es zahlreiches Material - und man muss genau überlegen, was noch zu gebrauchen ist und was man eventuell entsorgen kann“, erklärt Bürgermeister Franz Zwicker.

„Man glaubt gar nicht, was sich so im Laufe der Jahre angesammelt hat"

Am vergangenen Freitag war es endgültig soweit und das „alte“ Rathaus schloss endgültig seine Pforten. Im Reitherhaus ist es zwar beengt - aber die Aussicht, dass in eineinhalb Jahren alles vorbei ist und ein herrlicher Arbeitsplatz auf die Mitarbeiter wartet, tröstet über manche Unannehmlichkeit hinweg.

In 14 Tagen soll ja der Abriss beginnen - und wenn man mit offenen Augen durch die Stadt geht und gesehen hat, wie schnell in den vergangenen Wochen der Bauhof in der Wiener Straße und das Spitzendobler/Zederbauer-Areal in der Kremser Straße dem Boden gleich gemacht wurden, kann man sich ein Bild machen, dass auch der Rathaus-Abriss ruck-zuck über die Bühne gehen wird. Schade nur, dass die schon groß angekündigte Abriss-Party nun doch nicht stattfinden wird.