Erstellt am 02. Mai 2016, 17:04

von Alex Erber

Die Stadt kontert mit fünf Punkten. Gemeinde entzaubert falsche Infos und bekräftigt: "Projekt wird wie geplant umgesetzt."

 |  NOEN, Hans Kopitz

Die Stadtgemeinde Herzogenburg hat auf ihrer Homepage ein Schreiben platziert, in dem sie auf die Berichterstattung im Blatt "Falter" reagiert. Es umfasst fünf Punkte.

  • „Nein, es wurde kein Steuergeld verschwendet. Die Gesamttransaktionssumme an die Gemeinde beträgt 330.000 Euro. Die Differenz zum Ankaufspreis von 389.000 Euro ergibt sich aus der Tatsache, dass die Gemeinde einen Teil der Fläche selbst als Verkehrsfläche (Bruckner-Kurve samt Nebenflächen) nutzt. Der Grundpreis wurde aufgrund eines Bewertungsgutachtens eines gerichtlich beeideten Sachverständigen ermittelt.“

  • „Das Projekt wird wie geplant umgesetzt: Wohnen, Gastronomie und Hotel im Zentrum von Herzogenburg."

  • „Wir würden es natürlich genauso wieder machen. Alle Beteiligten sind sich darüber einig. Deshalb gibt es ja auch keinen Aufschrei bei jenen, die mit der Materie befasst und vertraut sind.“

  • „Thomas Höhrhan hat sich keine goldene Nase verdient. Wenn man berücksichtigt, dass Projektentwicklung, Planung, Einreichung samt Gutachten oder der Abriss bestehender Gebäude von ihm getragen werden müssen, bleibt ihm am Ende ein geringer Gewinn (30.000 Euro) für eine mehrjährige Tätigkeit und das volle Risiko des Zustandekommens des Projektes.“

  • „Die Hintergründe der Kampagne liegen ausschließlich im persönlichen Interesse einiger Projektgegner.“