Erstellt am 29. Dezember 2015, 05:03

Die zehn wichtigsten Ereignisse im Jahr 2015. Geriatriezentrum diente zur Unterbringung von knapp 900 Flüchtlingen. Bei der Gemeinderatswahl triumphierten die Ortschefs Herbert Pfeffer und Gottfried Krammel.

Ein Bild, das Bände spricht: Im Vordergrund befinden sich die Feuerwehrkommandanten von Oberndorf/Ebene, Alfred Eisner, und Herzogenburg-Stadt, Rudolf Singer (rechts), die angesichts der bevorstehenden Fusion der Wehren guter Dinge sind. Links im Hintergrund sieht man Bürgermeister Franz Zwicker mit banger Miene, denn er ahnt offenbar das Abstimmungsergebnis: Die Kameraden von Herzogenburg-Stadt sprechen sich völlig überraschend mehrheitlich gegen die Verschmelzung aus, womit auch das geplante Feuerwehrhaus in der Hainer Straße, Stichwort »Blaulichtzentrale«, geplatzt ist.  |  NOEN, Hans Kopitz

Neues Rathaus ist 2017 fertig

Im März wird mit dem Neubau des Herzogenburger Rathauses begonnen. Fertiggestellt wird das Projekt voraussichtlich im September 2017. Die Kosten belaufen sich auf 4,1 Millionen Euro. Insgesamt 1.200 Quadratmeter – 400 pro Geschoß – werden künftig zur Verfügung stehen.

Während der Bauarbeiten dient das Kulturzentrum Reither-Haus als Ausweichquartier, dort werden in diesem Zeitraum keine Ausstellungen veranstaltet. Entworfen worden ist der Neubau vom Herzogenburger Architekten Richard Zeitlhuber gemeinsam mit dem Kremser Architekturbüro Göbl. Der Eingangsbereich wird barrierefrei gestaltet und mündet in eine zentrale Halle mit Bürgerservice, Verrechnung, Verwaltung und Standesamt sowie Stiegenhaus und Lift. Der neue Sitzungssaal entsteht im Nordosten des zweiten Obergeschoßes mit Terrasse und Blick auf das Stift.

Nachdem viele Monate diskutiert worden ist, ob eine Sanierung oder ein Neubau sinnvoller sei, segnet der Gemeinderat die endgültigen Pläne des Neubaus einstimmig ab. Bei der Abrissparty im März können sich die Bürger vom alten Rathaus verabschieden.
 

Flüchtlinge untergebracht

In der Region Herzogenburg wird Flüchtlingen geholfen. Pionierarbeit leistet Familie Magnet aus Obritzberg, sie nimmt die syrische Familie Hajal auf. Acht Schutzsuchende finden Unterschluf in der Herrengasse in Herzogenburg. Günter und Hanneliese Schwed, denen das Haus gehört, stellen es dem „Verein Wohnen“ zur Verfügung, die es an die Asylwerber weiter vermitteln.

Als Transitlager dient das Geriatriezentrum in St. Andrä ab Ende September. Insgesamt 878 Flüchtlinge finden dort für zwei Tage Unterschlupf, bevor sie mit Bussen weiter transportiert werden. Der Arbeiter-Samariterbund kümmert sich um die Betreuung, freiwillige Helfer aus St. Andrä und Umgebung helfen bei der Essensausgabe, der Sortierung der Bekleidung und der Reinigung der Räume.

Mit Ende Oktober ist das Geriatriezentrum als Flüchtlingslager Geschichte. 48 Flüchtlinge bewohnen derzeit auch das ehemalige Biomin-Bürogebäude in Oberndorf, das aus zwei Gebäuden besteht. In dieser Unterkunft, die für die Flüchtlinge adaptiert worden ist, finden insgesamt 80 Asylwerber eine Herberge. Sozialarbeiter kümmern sich um die Betreuung.
 

Rote Hochburg ist Geschichte

Mit einem bemerkenswerten Ergebnis endet die Gemeinderatswahl Anfang des Jahres in Herzogenburg: Erstmals in der Geschichte der Stadt verfügen die Sozialdemokraten über keine absolute Mehrheit. Sie verlieren ein Mandat und halten nunmehr bei 16 Mandaten. Die SP bildet seither eine Koalition mit den Grünen, die ihre drei Mandate behalten haben.

Eine noch größere Überraschung ist das Abschneiden der VP, die zwei Mandate verliert. Wahlgewinner sind die FP, die von vier auf sechs Mandate aufstocken kann, und die Liste „Blüh“, für die der ehemalige sozialdemokratische Mandatar Hermann Feiwickl in den Gemeinderat einzieht.

Pfeffer erobert die „Absolute“ zurück: In Traismauer enden die Wahlen mit einem Triumph für die SP und Bürgermeister Herbert Pfeffer. Sie gewinnen vier Mandate und holen die absolute Mehrheit zurück, die 2010 verloren gegangen ist. Die VP bleibt mit acht Mandaten gleich, die Liste MIT wird von vier auf zwei Mandate halbiert. Wirtschaftsstadtrat Lukas Leitner tritt noch am Wahlabend zurück. Die Grünen ziehen mit einem Mandat in den Gemeinderat ein. Der bisherige Koalitionspartner der SP, die FP, verliert zwei Mandate. Stadtrat Michael Schuller tritt zurück.

In Nussdorf und Statzendorf bleiben die Mehrheitsverhältnisse gleich, allerdings fährt die VP deutliche Zugewinne auf Kosten der SP ein; in Nussdorf zwei, in Statzendorf gar drei Mandate.

In Wölbling gelingt der SP und Bürgermeister Gottfried Krammel eine Sensation. Die absolute Mehrheit wird ausgebaut. Die VP verliert drei Mandate, die Liste „MITeinander in Wölbling“ erhält auf Anhieb zwei Mandate.

In Obritzberg-Rust behält die VP knapp die absolute Mehrheit, obwohl es eine Abrechnung mit der „Ära Dockner“ gibt. Die VP verliert drei Mandate, die Bürgerliste „Wir“ gewinnt zwei Mandate, die SP eines.
In Inzersdorf-Getzersdorf behalten die VP und Bürgermeister Ewald Gorth elf Mandatate. Die SP verliert zwei Mandate zugunsten der FP, die nach zehn Jahren wieder in den Gemeinderat einzieht.
Keine Änderungen gibt es in Kapelln. Bürgermeister Alois Vogl, der erstmals zur Wahl antritt, verteidigt die satte Mehrhei souverän.

Durch den Rückzug der „Liste Lebenswertes Perschlingtal (LLP) sind in Perschling zwei Mandate frei geworden. Die VP verliert ein Mandat, Gewinner sind die Freiheitlichen (plus drei Mandate). Die SP bleibt bei einem Mandat.
 

Stadtgemeinde kauft Geriatriezentrum in St. Andrä

Im Gemeinderat wird entschieden, dass das ehemalige Geriatriezentrum in St. Andrä von der Stadtgemeinde Herzogenburg angekauft wird. Im Budget 2016 sind dafür 15,8 Millionen Euro veranschlagt. Noch im nächsten Jahr soll das Gebäude an einen Investor wieder verkauft werden.

Jahrzehntelang sind im Geriatriezentrum, das der Stadt Wien gehörte, ältere Menschen zur Pflege untergebracht worden. Aufgrund eines neuen Pflegekonzeptes, das mehr Wert auf Kleinräumigkeit legt, wird im im Oktober der Betrieb eingestellt. Wenig später werden Strom und Wasser abgeschaltet.
 

NÖKISS als „Traum vom Fliegen“

Rund 1.000 Mitarbeiter mit Andreas Kickinger an der Spitze schaffen auch heuer wieder, dass 16.800 Besucher ihren Spaß bei den mittlerweile 44. Kindersommersommerspielen in Stift Herzogenburg haben. Die Kinder und ihre Eltern folgen dem Motto von Stratosphärenspringer und NÖKISS-Ehrengast Felix Baumgartner: „Raus aus der Komfortzone, die Kinder sitzen viel zu viel vor dem Computer.“

Die „Weiße Feder von Herzogenburg“ für besondere Verdienste um das Wohl von Kindern wird heuer Marianne Jecel, Gudrun Bruckner und Maria und Dietmar Magnet verliehen.
 

Viel Wind um die Windkraft

Das beherrschende Thema in der Römerstadt ist das Thema Windkraft. Mit der Volksbefragung im November 2014 scheint es eigentlich abgehakt beziehungsweise in eine eindeutige Bahn gelenkt. 65 Prozent jener Bürger, die zur Wahlurne schreiten, stimmen für die geplante Aufstellung von fünf Windrädern.

Ein paar Wochen nach dieser eindeutigen Entscheidung formiert sich Widerstand. Die unabhängige Plattform „Bürger für Bürger - Für Traismauer“ sammelt hunderte Unterschriften zur Abhaltung einer neuerlichen Volksbefragung, die zum Ziel haben soll, die Windkraft in Traismauer zu verhindern. Der erste Anlauf scheitert aus formaljuristischen Gründen, die Fragestellung ist zu unpräzise formuliert.

Mit Rückendeckung von mehreren Allgemeinmedizinern und erheblichem Rückenwind aus der Nachbargemeinde Sitzenberg-Reidling wird dann ein neuerlicher Anlauf genommen, abermals werden über 1.000 Unterschriften gesammelt.

Nach allerlei Winkelzügen, verbalen Untergriffen, begleitet von parteipolitischem Hick-Hack, steht am Ende des Jahres schließlich fest: Es wird definitiv eine zweite Volksbefragung geben, der Termin soll in der ersten Sitzung des Gemeinderates im neuen Jahr 2016 fixiert werden.
 

Erfolgsunternehmen nimmt in Getzersdorf Betrieb auf

Was als Drei-Personen Betrieb vor 32 Jahren in Pottenbrunn begonnen hat, hat sich im Laufe der Jahre zu einem internationalen Topunternehmen entwickelt: Die „Erber Group“ ist heute die weltweit führende Unternehmensgruppe im Bereich der Lebens- und Futtermittelsicherheit.

Firmenintern hat sich im vergangenen Jahr einiges getan: Nach 18 Monaten Bautätigkeit übersiedelt die „Erber Group“ aus Platzgründen mit ihrem Firmenhauptsitz sowie der Verwaltung von Herzogenburg nach Getzersdorf. Für den neuen Standort hat man sich aufgrund der guten Anbindung an regionale Ballungszentren sehr bewusst entschieden.

Natürlich ist jede Betriebsansiedlung für die Region vor allem aus Arbeitnehmersicht entscheidend: Aktuell sind etwa 250 Mitarbeiter in Getzersdorf beschäftigt, bei Vollauslastung bietet das Gebäude durch die offene Bauweise Platz für bis zu 400 Mitarbeiter. Um ein Zeichen zu setzen, willigt die Gemeinde einer Straßenumbenennung ein: Die ehemalige „Traisenstraße“ wird nach der Betriebsumsiedlung in „Erber Campus“ umbenannt. Für seine ausgezeichnete Arbeit im Bereich „Antibiotikafreie Futtermittel“ wird Firmengründer Erich Erber im Oktober mit dem NÖN-Leopold geehrt.
 

Posse um Gastronomie im Anton-Rupp-Freizeitzentrum

Nach einigen Jahren der Turbulenz scheint die Gastronomie im Ossarner Anton-Rupp-Freizeitzentrum Anfang Mai 2011 in ein ruhiges Fahrwasser zu gleiten. Die Yaldiz-Brüder, bereits mit ihrem Lokal „La Strada“ in der Innenstadt erfolgreich, übernehmen das Lokal in der Halle und das Bad-Buffet. Doch die Ära der Brüder endet nach vier Jahren, rechtzeitig teilen sie der Stadtgemeinde mit, dass sie den Pachtvertrag nicht mehr verlängern werden. Dann beginnt ein Schauspiel, das seinesgleichen sucht.

Die Gastronomie wird ausgeschrieben, zwei potenzielle Pächter melden sich. Einer scheidet wegen der örtlichen Distanz aus (zu weit weg). Ein Wirt aus Radlberg erhält den Zuschlag, möchte danach aber die Konditionen neu verhandeln. Das kommt für die Stadt nicht in Frage. Es folgt eine neuerliche Ausschreibung.

Rainer Dietrich, der auch das Wölblinger Waldbadstüberl betrieben hat, unterzeichnet feierlich den Vertrag. Doch als er das Lokal eröffnen soll, ist er plötzlich untergetaucht und für niemand erreichbar. In der Not springt Franz Dopler ein, der in der Vor-Yaldiz-Ära mit der Gastronomie in Konkurs gegangen ist. In der letzten Gemeinderatssitzung des Jahres wird beschlossen, ihn ein Jahr mit der Aufgabe zu betrauen.
 

Obritzberg als Breitband-Pionier

Die Gemeinde hat als erste in NÖ eine Breitband-Infrastruktur errichtet, in Zusammenarbeit mit der NÖ Glasfaser-Infrastruktur-Gesellschaft. Mit der zukunftsweisenden Lichtwellen-Internet-Lösung ist Obritzberg landesweit Vorreiter, das schnelle Internet erweist sich aber auch als wesentlicher Standort- und Wettbewerbsfaktor für Obritzberg.

„Wir geben damit Betrieben die Möglichkeit, bei uns ihr Geschäft dank des Internets auf- und auszubauen“, ist Bürgermeister Gerhard Wendl begeistert. Das Glaserfaser-Internet wird Ende November offiziell in Betrieb genommen. Es erreicht eine Download-Rate von bis zu 300 MB, die einzelnen Haushalte werden jetzt laufend angeschlossen.
 

Vater schoss aus Angst auf Sohn

Es ist eine Bluttat, die ganz Herzogenburg schockiert In der Nacht auf 11. Juli hallen zwei Schüsse durch die Michael-Vollrath-Gasse in Oberndorf/Ebene. Ein Pensionist schießt auf seinen heimkehrendes Sohn, weil er ihn für einen Verbrecher hält. Der Sohn, ein angesehener Pädagoge, hat den Schlüssel vergessen und will sich daher durch das Fenster Zutritt zum Haus des Vaters verschaffen.

Wegen fahrlässiger Körperverletzung unter besonders gefährlichen Verhältnissen muss sich der bisher Unbescholtene schließlich vor Gericht verantworten. Die Richterin verhängt über den 71-Jährigen vier Monate Haft auf Bewährung.
 

Zitate des Jahres

„Von uns hat niemand mit Verlusten gerechnet. Ich habe keine Ahnung, warum wir die beiden Mandate verloren haben, zumal mein Team und ich einen engagierten Wahlkampf geführt haben.“
Herzogenburgs VP-Spitzenkandidat Erich Hauptmann nach der Wahl.

„Es erschüttert mich, wie in Traismauer mit Grundrechten von Bürgern umgegangen wird und diese Grundrechte mit Füßen getreten werden.“
Jürgen Hörhan, Arzt, über die Windkraft in Traismauer.

„Glücklicherweise befanden sich mein Kundin und ich im Waschbereich, sonst wäre die Situation anders ausgegangen.“
Susanne Schaufler aus Herzogenburg hat die Amokfahrt in einem Friseursalon in Hofstetten miterlebt.

„Die Umbenennung war der größte Fehler, den die Gemeinde jemals gemacht hat. Sie ist schuld daran, dass die Markterhebung vom Land NÖ abgelehnt worden ist.“
Johann Figl-Fischelmaier, ehemaliger Vize von Weißenkirchen, über die Umbenennung in Perschling.

„Normalerweise gehört dem Verwalter der Stern heruntergerissen.“
Wolfgang Schatzl, FP-Stadtrat, nach der Versammlung zur geplanten FF-Fusion, die nicht zustande kam.


2015 nahmen wir Abschied von..

... Josef Eichinger aus St. Pölten. Nach schwerer Krankheit ist Josef Eichinger im 88. Lebensjahr im Krankenhaus Hietzing in Wien verstorben. Eichinger war von 1978 bis 2014 Herausgeber der NÖN und von 1983 bis 2014 Vorsitzender des Aufsichtsrates des NÖ Pressehauses gewesen. Von 1978 bis 2014 war er als Obmann an der Spitze des Pressvereins der Diözese St. Pölten gestanden. Bis zuletzt leitete er noch die St. Pöltner Kirchenzeitung „Kirche bunt“.

... von Erich Steininger aus Kirchbach. Im 76. Lebensjahr verstarb der renommierte Druckgrafiker Erich Steininger. Von 1995 bis 2009 war Steininger Leiter des Dokumentationszentrums für Moderne Kunst (DOK) in St. Pölten.

... von Johann Teufner aus St. Pölten. In der Türkei verunglückte der 69-jährige Alt-Wien-Inhaber Johann Teufner beim Schwimmen.

... von Alois Wegscheider aus St. Pölten. Im 98. Lebensjahr verschied Alois Wegscheider. Er war Präsident der Tierärztekamme, drei Mal Präsident des Lions-Clubs St. Pölten und Mitinitiator von „Essen aus Redern.

... von Paul Weiland aus Rottenmann. An einem akuten Herzversagen verstarb der evangelische Superintendant in seinem 66. Lebensjahr. Unter seiner Führung war St. Pölten zum Sitz der Evangelischen Kirche geworden.
... von Erich Altenriederer aus St. Pölten. Kurz vor seinem 51. Geburtstag verschied der langjährige NÖ-Presshaus Mitarbeiter Erich Altenriederer nach langem Leiden. Er war im Betriebsrat und Arbeiterbetriebsrat tätig.

... von Vinzenz Höfinger aus St. Pölten. Im 87. Lebensjahr verstarb Vinzenz „Zenz“ Höfinger – einer der einflussreichsten St. Pöltner VP-Politiker. Höfinger war VP-Gemeinderat, Landtagsabgeordneter, Präsident der damaligen NÖ-LHandelskammer, Wirtschaftslandesrat VP-Bezirksobmann und schlussendlich Ehrenparteiobmann und maßgeblich an der Landeshauptstadtwerdung beteiligt.

... von Elfriede Unterberger aus St. Pölten. Im 79. Lebensjahr verstarb die Unternehmerin Elfriede Unterberger. Neben einer Tankstelle leitete sie auch das Café Unterberger.

... von Johann Billeth aus St. Pölten. In seinem 93. Lebensjahr ist der stadtbekannte Notar friedlich entschlafen.

... von Rudolf Grübl aus Pottenbrunn. Von 1960 bis 1972 war Rudolf Grübl letzter Bürgermeister von Pottenbrunn. Der Kommunalpolitiker verstarb im 95. Lebensjahr.

... von Josef Karner aus St. Pölten. Nach langer schwerer Krankheit verstarb der Gründer der Wasserrettung im 87. Lebensjahr. Karner war ab 1959 als Rettungsschwimmer tätig und von 1987 bis 2001 Präsident des NÖ Landesverbands des Österreichischen Wasserrettung.