Herzogenburg

Erstellt am 18. August 2016, 11:53

von Alex Erber

Nach Gießkannenattacke: FP kritisiert Stadtchef. Nach der Gießkannen-Attacke am Friedhof kritisierte FP-Stadtrat Schatzl den Stadtchef. Das Treffen mit Opfer sei überzogen gewesen. SP-Zwicker: „Mache das auch in anderen Fällen.“

NOEN

Mit der Replik von SP-Bürgermeister Franz Zwicker auf den „Offenen Brief“ von FP-Stadtrat Wolfgang Schatzl im Zuge der Gießkannen-Attacke am Friedhof mündet die Angelegenheit in ihren endgültigen Abschluss.

Die NÖN hatte exklusiv und ausführlich berichtet: Eine psychisch schwer beeinträchtige Frau hatte am Friedhof wie aus heiterem Himmel eine Muslimin mit einer Gießkanne attackiert und sie dabei verletzt. In weiterer Folge gab es am Stadtamt ein Treffen, bei dem Franz Zwicker klar und unmissverständlich feststellte: „Gewalt darf niemals einen Platz haben.“

Daraufhin attackierte Schatzl den Bürgermeister forsch.

Sinngemäß meinte er, um die Angelegenheit werde zu viel Aufhebens gemacht. Wenn ein Herzogenburger belästigt oder attackiert worden sei, habe es bisher noch nie ein derartiges Treffen gegeben.

Franz Zwicker stellt nun klar: „Das Opfer und seine Familie haben um diese Aussprache, um dieses Treffen gebeten. Ich habe mich dann gerne dazu bereit erklärt.“

Egal, wer um ein derartiges Treffen bitte, es werde ein solches ebenso geben: „Das ist doch selbstverständlich.“