Erstellt am 28. Januar 2016, 05:48

von Hans Kopitz

Erfolgreiche Jung-Tüftler. Technik / Das Team „Sapoly“ siegte mit selbst konstruiertem Roboter beim Regionalbewerb der „First Lego League“. Im Gesamtbewerb konnten sich die Jugendlichen den achten Platz sichern.

 |  NOEN, Otto Jezek

Sehr gut schlugen sich die Jugendlichen der Polytechnischen Schule, die am „First-Lego-League“-Bewerb (FLL) teilnahmen, der im Wifi St. Pölten über die Bühne ging. Zum ersten Mal gab es heuer neben dem Regionalbewerb und dem NÖ-Gesamtbewerb auch die österreichische FLL-Staatsmeisterschaft in der Landeshauptstadt. Junge Tüftler im Alter zwischen zehn und 16 Jahren durften dort zum Thema „Wege zur Bewältigung unseres Abfalls“ in vier Bereichen ihr Können zeigen: Forschung, Teamwork, Roboterdesign und Robot Game.

Das Team „Sapoly“ mit Coach Erika Schreiber entschied den Regionalbewerb für sich, im NÖ-Gesamtbewerb erreichten die Jugendlichen Platz acht.

Mülltrennende Roboter wurden konstruiert 

Seit drei Monaten hatten sich die Teams auf den Wettbewerb vorbereitet: „Für den theoretischen Teil der Forschung entwarfen die Kids Ideen, wie weniger Abfall produziert werden kann oder fanden einen innovativeren Weg mit Abfall umzugehen. Alle Teams konstruierten aus Sensoren, Motoren und Lego-Steinen einen eigenständig agierenden Roboter und dieser sollte dabei Müll aus Lego-Steinen sortieren, Abfall trennen und Wertstoffe sammeln. In der Kategorie ,Robot-Design‘ wurde dieser Roboter bewertet“, erklärt Erika Schreiber, stellvertretende Vereinsobfrau von „robotix4me“ - „Verein zur Förderung der Robotik in der Bildung“. In einer gesonderten Aufgabenstellung wurde das Teamwork in den Gruppen beobachtet. Alle vier Bereiche zählen zur Gesamtwertung.

Eine hochkarätige Jury aus Fachleuten aus Wirtschaft, Technik und Bildung bewerteten die Teilkategorien und nur wer in allen vier Spitzenplätze erreicht, hatte die Chance auf einen Aufstieg ins Österreichfinale. Aus NÖ nahmen insgesamt zehn Teams am Gesamtwettbewerb teil, davon schafften zwei den Aufstieg ins Österreichfinale: Hollenstein an der Ybbs und Lilienfeld.

Teil eines globalen Bildungsprogrammes

„First Lego League“ ist Teil eines globalen Bildungsprogramms und wird in mehr als 70 Ländern weltweit durchgeführt. In Zentraleuropa findet der Wettbewerb unter der Schirmherrschaft des Vereins „Hands on Technology“ mit dem Sitz in Leipzig statt. „Teilnehmen können Schulklassen, Jugendgruppen oder Vereine, deren Mitglieder zwischen zehn und 16 Jahren alt sind. Jedes der Teams besteht aus drei bis zehn Personen.

Die Schüler planen, programmieren und testen einen vollautomatischen Roboter, um mehrere Aufgaben erfüllen zu können und forschen außerdem auch zu einem vorgegebenen Thema.