Erstellt am 04. November 2015, 05:57

von Alex Erber und Hans Kopitz

Europacup: Damen haben Bronze erobert. Herzogenburg musste sich lediglich zwei deutschen Teams geschlagen geben. Herausragender Erfolg krönte eine tolle Saison.

Der MGC ASKÖ Herzogenburg kehrte mit Bronze vom Europacup in Holland zurück: Regine und Karin Heschl sowie Egon Stingl (vorne), Evelyne Haberl, Claudia Grill, Paul Heschl und Birgit Heschl (hinten, jeweils von links). privat  |  NOEN, zVg

Die Damen des Minigolfclubs ASKÖ Herzogenburg haben beim Europacup in Holland aufgetrumpft. Unter zehn teilnehmenden Teams sicherten sie sich den dritten Platz.

Der Midgetgolfpark Friesland in Appelscha war Schauplatz des Europacups für Damen und Herren-Mannschaften. Aus Österreich hatten sich die Herzogenburger Frauen als Staatsmeister für das Großereignis qualifiziert. „Der Europacup ist vergleichbar mit der Champions League im Fußball“, erläutert Obmann-Stellvertreter Hermann Feiwickl. Und er bleibt gleich dabei: „Sieger wurde Mainz. Den Titelverteidiger kann man ruhig als Real Madrid des Minigolfs bezeichnen. Das ist eine Profi-Mannschaft, was auch den deutlichen Abstand gut erklärt.“

Mainz setzte sich mit 727 Schlägen klar durch. Dahinter rangierten Göttingen (Deutschland) mit 762 Schlägen und Herzogenburg mit 767: „Ein schöner Erfolg für den Klub und die ganze Stadt“, freut sich Feiwickl. Vierter wurde Bystrice (Tschechien, 772) vor Burgdorf (Schweiz, 778).

Bei den Herren dominierte Schweden: Uppsala siegte vor Skoghalls, Österreichs Vertreter Bischofshofen belegte den fünften Platz.

Eine Saisonbilanz, die sich sehen lassen kann

Für den MGC ASKÖ Herzogenburg ging damit eine äußerst erfolgreiche Saison zu Ende.

Schon im Mai erkämpften die Herzogenburger bei den Bundesmeisterschaften in Voitsberg in der Steiermark drei Goldmedaillen und eine Bronzemedaille. Bei den Damen wurde Weltmeisterin Evelyn Haberl Bundesmeisterin und holte sich die Goldmedaille. Ebenfalls Gold gab es für Helga Feiwickl, die bei den Senioren weiblich, und für Egon Stingl, der bei den Senioen männlich antrat. Der dritte Platz in der Seniorenmannschaft ging an Ernst Mayer, Egon Stingl und Hermann Feiwickl.

Vier Tage kämpften im Juni insgesamt elf Mannschaften mit 90 Mitgliedern auf dem Minigolfplatz beim Freizeitzentrum um den Staatsmeistertitel, bis der Sieger feststand „Wir sind zwar als Führende in die Runde gegangen, aber es war ein harten Kampf“, so damals Obmann Ernst Mayer, der mächtig stolz auf seine Mädels ist, die die Damen von Linz-Liessfeld und Bad Vöslau auf die Plätze verwiesen, sich den Staatsmeistertitel holten und damit für den Europacup qualifizierten.