Erstellt am 18. November 2015, 10:33

von Hans Kopitz

Narren regieren die Stadt. Gilde hat von Bürgermeister Zwicker wieder den Rathaus-Schlüssel übernommen. Es gab auch "Munition" für die Sitzungen im Jänner, für die die Vorbereitungen angelaufen sind.

Während Günther Wurzl (rechts) noch interessiert das „Fast-Pepertuum-Mobile“ des Bürgermeisters betrachtete, übernahm Faschingsgilden-Ehrenpräsidentin Gerti Frühwirth schon den Stadtschlüssel. Ernst Frühwirth, Kassierin Elke Huber, Josef Huber, Monika Wurzl, Wolfgang Högl, Gottfried Eder, Josef und Evelyne Köber, Walter Minarik und Erich Track (von links) warteten auf das Buffet: „Bevor zur vollen Schüssel, bitte den großen Schlüssel.“  |  NOEN, Hans Kopitz

Pünktlich wie die Uhr stand am 11. 11. um 11 Uhr 11 die Oberndorfer Faschingsgilde im Bürgermeisterzimmer des Rathauses, um traditionsgemäß gemeinsam mit dem Stadtoberhaupt den Fasching zu wecken. „Herr Bürgermeister, lieber Franz, wie jedes Jahr der gleiche Tanz . . .“: In gereimten Worten begrüßte heuer die Crew mit Ehrenpräsidentin Gerti Frühwirth (Präsident Erich „Bauchi“ Böck musste sich zu dieser Zeit in Krems mit seinen Schülern ärgern) Bürgermeister Franz Zwicker.

Sie berichteten, dass sie in den vergangenen Wochen alle fleißig getüftelt, gelesen und geschrieben haben, um genügend Material für ihre Faschingssitzungen zu haben, die am 15., 16., 22., 23. und 24. Jänner wieder im Volksheim über die Bühne gehen - und baten Zwicker gleichzeitig um neue Informationen, damit sie auch aktuell agieren können.

Und so kam der Bürgermeister unter anderem auch auf den Neubau des Rathauses zu sprechen, das rund 4,5 Millionen Euro - ohne Steuer - kosten wird und 2017, in dem Jahr, in dem Herzogenburg „90 Jahre Stadterhebung feiert“, fertig sein soll. Die geplanten Container im Reitherhaus sind nicht notwendig, da das Bauamt ja in seinen Räumen bleibt.

Dafür gibt es für das Jugendzentrum und anderen Sozialeinrichtungen am alten Stadtbad-Areal zwölf Container, die nicht als Übergangslösung geplant sind, wenn es keine Schwierigkeiten gibt.

„Das Hotelprojekt dürfte jetzt anlaufen“

„Wir wollten sie ja zuerst am Sportplatz-Areal aufstellen, das ging aber nicht, dann im Volksheimgarten, da gab es Zoff mit den Anrainern. Von der Kremser Straße muss es weg, denn das Hotelprojekt dürfte jetzt anlaufen, die fehlenden Unterlagen wurden inzwischen nachgereicht“, so Zwicker.

Er hat inzwischen auch wieder für die Feuerwehr-Fusion Hoffnung geschöpft: „Es geht um die Sicherheit von Herzogenburg, damit sollte man nicht spielen, sondern in die Zukunft schauen.“

Somit dürfte die Faschingsgilde - wenn man auch die immer noch im Gespräch befindlichen „Ferkelaufzuchtboxen“ sowie den ewig aktuellen „Ohrwaschlbrunnen“ mit einbezieht und nebenbei auch die politsche Lage österreich- oder EU-weit betrachtet - keine Schwierigkeiten haben, für ihre Sitzungen ein abendfüllendes Programm zusammenzubasteln.

Heiterkeit ist wieder vorprogrammiert.