Erstellt am 27. Oktober 2015, 11:26

von Birgit Kindler und Hans Kopitz

Feuerwehrhaus sorgt weiter für Aufruhr. Gemeinderäte zeigten sich erbost über Umgang mit den Reservisten. VP-Ziegler: "Warten wir die nächsten Wahlen ab."

Hier ändert sich nichts: Die derzeitige Feuerwehrzentrale in der Kirchengasse bleibt Heimstätte von Herzogenburg-Stadt.  |  NOEN, Hans Kopitz

Noch immer gehen die Wogen zum Thema Feuerwehrhaus-Neubau hoch. Wie nicht anders zu erwarten, wurde auch bei der jüngsten Gemeinderatssitzung heftig darüber diskutiert. Die Gemeinderäte machten ihrem Ärger Luft. Einige, die selbst Feuerwehrmitglieder sind, meinten: „Nach so einer Ablehnung könnten wir unseren Reservisten nicht mehr in die Augen schauen.“

Außerdem waren sie sich einig, dass „sich andere alle zehn Finger abschlecken würden, wenn sie so ein Haus bekommen würden“.

„Erfahrung dürfte für die Jugend ein Fremdwort sein, das haben sich die Alten nicht verdient“, zeigte sich beispielsweise auch FP-Stadtrat Martin Hinteregger verärgert.

„Abwarten, was die Wahlen bringen“

Josef Ziegler, VP-Stadtrat, betonte: „Warten wir ab, was die Wahlen im Jänner bringen, es kann sich vieles ändern.“ Schatzl fragte, ob man das Haus nicht trotzdem bauen könnte. „Die Pläne sind schließlich schon da“, so Schatzl. SP-Vizebürgermeister Christoph Artner klärte auf: „Es ist schwierig, etwas zu bauen, ohne einen Verwendungszweck.“

Etwas Positives konnte Wohnungsstadtrat Schatzl der Situation aber trotzdem abgewinnen. „Wenn das Feuerwehrhaus nicht gebaut wird, dann bleibt wenigstens mehr Geld für Wohnungen in der Gemeindekassa“, so der FP-Stadtrat.

NÖN.at berichtete: