Erstellt am 22. Februar 2016, 11:52

von Günther Schwab

Geld für "Rettet das Kind" bei Umzug gesammelt. Beim traditionellen Umzug hat die Waldlesberger Faschingsgilde 400 Euro gesammelt. Die Organisation wird die Spende für den diesjährigen Sommerurlaub verwenden.

In den Dienst der guten Sache hat sich zum wiederholten Mal die Waldlesberger Faschingsgilde gestellt. Der Reinerlös an der diesjährigen Faschingsumzugsteilnahme wurde an die „Rettet-das-Kind“-Außenwohngruppe Stollhofen übergeben. Im Bild: Michaela Aron, Brigitte Gärtner, Stadtrat Georg Kaiser, Katrin Reithmayr, Leopoldine Kaiser, Helga Chmelar, Faschingsgilden-Obfrau Marianne Raderer, Margarete Pipp, Alexandra Kaiser und Sabine Wilthan (von links).  |  NOEN, privat

Den Reinerlös – 400 Euro – aus der Teilnahme am Traismaurer Faschingsumzug spendete die Waldlesberger Faschingsgilde auch heuer der Außenwohngruppe Traismauer-Stollhofen von „Rettet das Kind“.

Seitens der Faschingsgilde wurden beim Traismaurer Faschingsumzug mehrere Stände betreut und die zahlreichen Gäste mit wärmender Kulinarik versorgt. Durch den guten Veranstaltungsbesuch und die hohe Spendenbereitschaft konnte ein stattlicher Betrag für karitative Zwecke gesammelt werden. Die Spende wird für den Sommerurlaub der Außenwohngruppe verwendet werden.

Wohl von Kindern schützen und stärken

In dieser Einrichtung, die es seit mehr als 15 Jahren in Stollhofen gibt, wohnen derzeit acht Kinder im Alter von sechs bis 18 Jahren. Sie werden von zwei Erzieherinnen, zwei Wirtschaftshilfen und einer Lernhilfe betreut. „Rettet das Kind“ ist ein privater, überparteilicher und gemeinnütziger Verein.

„Wir schützen und stärken das Wohl von Kindern – in ihren Familien und außerhalb. Beispielsweise vor allem dann, wenn Eltern ihre Kinder nicht ausreichend schützen können beziehungsweise wenn Kinder durch starke familiäre Belastungen gefährdet sind“, so Katrin Reithmayr von „Rettet das Kind“ in ihren Ausführungen.

Bezeichnend für eine Außenwohngruppe (AWG) ist die familienähnliche Struktur, das Zusammenbleiben von Geschwistern und die soziale Einbettung in eine Gemeinde. Die meisten Kinder leben bis zu ihrer Verselbstständigung in einer AWG.