Erstellt am 14. November 2015, 05:43

von Günther Schwab

Gemeinde in Kinderhand. Projekt / Isabell Redl wurde als Bürgermeisterin für die Kleinen angelobt. „So haben die Kinder die Möglichkeit, ihren Ort mitzugestalten“, freut sich Bildungsgemeinderätin Keiblinger.

Auftakt für den Kindergemeinderat: Das Bild zeigt die Erwachsenen Gemeinderat Christian Zederbauer, Bürgermeister Heinz Konrath und Katharina Herda (hinten, von links), Bildungsgemeinderätin Anna Keiblinger (vorne, Dritte von rechts) und Gemeinderat Patric Pipp (vorne, rechts). Kinderbürgermeisterin ist Isabell Redl (hinten, Sechste von rechts).  |  NOEN, zVg

Die Marktgemeinde Nußdorf liegt jetzt in Kinderhänden, denn ab sofort hat der Ort einen Kindergemeinderat. Sogar die erste Kinderbürgermeisterin wurde gewählt.

Ins Leben gerufen wurde das parteiübergreifende Projekt von Bildungsgemeinderätin Anna Keiblinger als Projektleiterin, den beiden Jugendgemeinderäten Patric Pipp und Christian Zederbauer und Katharina Herda als kreative Seele des Teams.

Erfolgreicher Start des Projekts

„Unsere Gemeinde aus Sicht der Kinderaugen sehen – das lag uns bei der Ausarbeitung des Projektes besonders am Herzen. In spielerischen Treffen soll einerseits den Kindern der Demokratieprozess näher gebracht werden und zusätzlich möchten wir den Kindern die Möglichkeit geben, ihre Gemeinde mitzugestalten“, freut sich Bildungsgemeinderätin Anna Keiblinger über den erfolgreichen Start.

Bürgermeister Heinz Konrath durfte im Anschluss an das erste Treffen, die gewählte Kinderbürgermeisterin Isabell Redl angeloben. Konrath: „Ich bedanke mich vor allem bei Anna Keiblinger, Katharina Herda, Christian Zederbauer und Patric Pipp, die für dieses Projekt zahlreiche Stunden investieren und wünsche dem Kindergemeinderat viel Spaß bei ihrer Tätigkeit.“

Abschließend erklärte Anna Keiblinger: „Wir Gemeinderäte im Projektteam möchten gerne das erweiterte Sprachrohr des Kindergemeinderates im Gemeinderat der ,Großen‘ sein. Die Kinder sollen das Tempo selbst vorgeben und sollte es von den Kindern gewünscht werden, sorgen wir natürlich auch dafür, dass der Kinderbürgermeister im Gemeinderat zu bestimmten Themen Stellung nehmen darf.“