Erstellt am 19. Oktober 2015, 17:52

von Christian Gölss

Gemischte Bilanz für Gesundheits-Pilotgemeinde. Maßnahmen umgesetzt: Zwei Jahre lang war Kapelln die Pilotgemeinde in Sachen „Betrieblicher Gesundheitsförderung“.

Beim Abschlussgespräch mit dabei waren Ludwig Grillich von der Donau-Uni Krems, die Arbeitskreisleiterin der Gesunden Gemeinde, Petra Thoma, BGF-Beraterin Heidemarie Fröhlich, Christa Rameder von der Initiative »Tut gut!«, Silvia Gölß sowie Bürgermeister Alois Vogl (von links). Foto: privat  |  NOEN, privat

Im Rahmen eines Projektes der Initiative „Tut gut“ des Landes NÖ nahm die Marktgemeinde Kapelln seit November 2013 als Pilotgemeinde am Projekt der Betrieblichen Gesundheitsförderung im Gemeindedienst teil.

Die Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) umfasst alle gemeinsamen Maßnahmen zur Verbesserung von Gesundheit und Wohlbefinden am Arbeitsplatz.

Auch in der Marktgemeinde Kapelln wurden einige Maßnahmen in der zweijährigen Laufzeit umgesetzt oder abgeschlossen, etwa in Kindergarten und Schule (Anschaffung eines stabilen Gerüstes zur Reinigung der hohen Fenster, kostenlose Teilnahme am Kurs für Rückengymnastik und am Smovey-Kurs), in der Verwaltung (Nachmittagsschließung für den Parteienverkehr, Lamellenvorhang als Sichtschutz in der Amtsstube) oder am Bauhof (Einstellung eines Vollzeitmitarbeiters und dadurch Abbau von Überstunden, Anschaffung von Arbeitsgeräten für die Pumpwerke, Versetzen der Fahnenstange beim Amtsgebäude zur Gewährleistung eines sicheren Zugangs).

Da das Projekt von der Donau-Universität Krems begleitet evaluiert wurde, präsentierte Ludwig Grillich die Ergebnisse des Projektes, an dem zwölf Mitarbeiter der Marktgemeinde teilnahmen. Es gab „mittelmäßige Zufriedenheit“ mit dem Projekt sowie „geringe positive Veränderungen in den Dimensionen ,vielseitiges Arbeiten’ und ,Arbeitsumgebung’“.

BGF-Beraterin Heidemarie Fröhlich und Christa Rameder von „Tut gut!“ stellten im Anschluss auch das Nachbetreuungskonzept mit Informationen zur Nachhaltigkeit, Zertifizierung als „Gesunder Betrieb“ oder Förderungen vor.