Erstellt am 16. Februar 2016, 05:34

von Hans Kopitz

Gerstbauer beklagt Parkplatzgestaltung. Die neu angelegte "Asphaltwüste" beim "Betreuten Wohnen"ist Grünen ein Dorn im Auge.

Der neuangelegte Parkplatz beim „Betreuten Wohnen“ am Schillerring ist dem Grünen-Obmann Franz Gerstbauer ein Dorn im Auge. Er vermisst auch schattenspendende Bäume.  |  NOEN, Hans Kopitz

Ab dem Frühjahr wird in Herzogenburg "Betreutes Wohnen" angeboten. Das Haus am Schillerring ist fast fertig. Auch ein großer Parkplatz wurde dafür geschaffen. Dieser findet jedoch nicht ganz das Gefallen der Grünen: „Dem Bedarf an Parkplätzen bei der Volksschule wurde mit der Schaffung von einem sogenannten Trockenrasen, auf dem die Autos parken, Rechnung getragen. Die Grünfläche bleibt erhalten, das Wasser kann versickern. Anders beim betreuten Wohnen: Die südlich gelegene Grünfläche wurde eine Asphaltwüste, schattenspendende Bäume - Fehlanzeige. Das ist auch ein krasser Widerspruch zur natürlichen Gartengestaltung des Martinsheimes. Es ist unverständlich, dass man in diesem Bereich so unsensibel vorgeht. Schadensbegrenzung ist angesagt“, so Stadtrat Franz Gerstbauer, Obmann der Grünen.

Er verstehe zwar, dass eine Grünfläche mehr Pflege braucht als Pflaster und Asphalt, aber gibt zu bedenken, dass es durch die Treibhausgas-Emissionen künftig viel mehr Hitzetage geben wird und ein kühler Parkplatz somit geschätzt würde.