Erstellt am 11. Februar 2016, 05:18

von Günther Schwab

Geschichte bald online. In Form eines Online-Archivs sollen Bilder und Texte rund um die Ortschaften in Zukunft jederzeit abrufbar und zugänglich sein.

Im Bild: geschäftsführender Gemeinderat Walter Pernikl, Christian Poschmaier, Helga Priesching, Kurt Schäffel, Dominik Neuhold, Franz Lang und Stefan Kraus (von links).  |  NOEN, Günther Schwab

Seit einigen Wochen wird intensiv historisches Material von Nußdorf und dessen Katastralgemeinden gesammelt, gescannt, recherchiert und beschriftet. Das gesichtete Bildmaterial soll schließlich in Form eines Online-Archives veröffentlicht werden, wie dies bereits in vielen umliegenden Gemeinde gemacht wird.

„Die Topothek stellt die neue Form der Chronik dar. Fotos, Objekte und Texte sind somit praktisch jederzeit abrufbar“, so der geschäftsführende Gemeinderat Walter Pernikl, „die Geschichte von Nußdorf soll vor allem mit alten Bildern lebendig aufgearbeitet werden und vorhandene Informationen für jeden einfach zugänglich sein. Für die ältere Generation wird dies eine tolle Erinnerung an frühere Zeiten und jungen Menschen ermöglicht die Topothek Informationen über vergangene Tage.“

Topothek spätestens im September online

„Die Topothek wird einfach im Internet zugänglich sein. Unter ‚nussdorf-traisen.topothek.at‘ kann man sich das Online-Archiv ansehen. Die Freischaltung erfolgt, sobald eine repräsentative Anzahl von Bildern und Dokumenten vorhanden sind, voraussichtlich in einigen Monaten – spätestens im September“, so Pernikl.

Derzeit ist das engagierte Topothekarenteam auf der Suche nach weiteren Artefakten, die in weiterer Folge aufgearbeitet und in die Topothek integriert werden. „Wir suchen vor allem alte Fotos und Plakate, alte Etiketten, Speisekarten oder aber auch Parten und Dokumente, die der Allgemeinheit und vor allem der Bevölkerung unserer Marktgemeinde zur Verfügung gestellt werden.“, so Topothekarin Helga Priesching.

Diverse Artefakte können im Sekretariat im Gemeindeamt oder bei den Topothekaren abgegeben werden. Das Material wird gesichtet, eingescannt und anschließend wieder an die Besitzer zurückgegeben. Bisher sind rund 60 Fotos bereits eingescannt und bearbeitet worden.