Obritzberg-Rust

Erstellt am 23. Juli 2016, 12:47

von Thomas Heumesser

Gemeinschaftshaus: Ein stabiles Fundament. Feuerwehrleute haben in der vergangenen Woche mit Hochdruck gearbeitet. Sie leisteten nicht weniger als 367 Stunden.

Nein, die Feuerwehrkameraden haben sich hier keinen Pool zum Abkühlen gebaut, sondern den geflügelten Beton unter Wasser gesetzt, um eine Rissbildung durch die große Hitze zu vermeiden. Franz Higer/FF Hain-Zagging  |  NOEN

Mit einer Party hatte diese „Eisenbinderparty“ nur so viel gemeinsam, als alle Teilnehmer mit großer Begeisterung dabei waren, denn diese verkündete „Eisenbinder-Party-Woche“ hatte es wirklich in sich: Die Florianis der Freiwilligen Feuerwehr Hain-Zagging leisteten auf der Baustelle des künftigen Feuerwehr-Gemeinschafthauses sagenhafte 367 Stunden mit Volldruck - organisatorische Arbeiten gar nicht berücksichtigt.

So wurde die Fundamentplatte des Vereinslagers geschalt, das Eisen gebunden und betoniert (36 Kubikmeter) und anschließend mit Hartkorn geflügelt - bei letzterer Arbeit unterstützt durch zwei Fachleute der Firma Jägerbau. Als Schutz vor Rissbildung setzte man die Oberfläche anschließend unter Wasser, was überraschende Ausblicke ermöglichte.

Für die Fundamente im Bereich der Fahrzeughalle wurden die äußerst massiven Eisenkörbe der Fundamentamierung gebunden (120 mal 60 Zentimeter) und eingebracht, immerhin über 70 Laufmeter, danach betoniert (68 Kubikmeter) und die Steckeisen eingebracht.

Zudem wurde ist der zweite Teil der Schüttung im Bereich des Mannschaftstraktes und des östlichen Parkplatzes fertiggestellt worden, um auch dort mit den Fundamentarbeiten beginnen zu können.

Kommandant dankt für großen Einsatz

Auch die Abstellflächen entlang des Weges von der Fladnitz her wurden ausgekoffert, sodann der Weg und die Nebenfläche, die zukünftig als Parkplatz genutzt werden wird, fertig aufgeschüttet und verdichtet.

Kommandant Franz Holzmann ist mächtig stolz auf seine Kameraden: „Ein herzliches Danke für diesen tollen Einsatz!“