Herzogenburg

Erstellt am 09. Februar 2018, 13:00

von Hans Kopitz

First Lego League: Schüler schlugen sich tapfer. Forschungswettbewerb: Jugendliche aus dem Polytechnikum belegten beim zentraleuropäischen Semifinale Platz 13.

Gleich kommt der Zug: Andreas Tischer, Ernst Sachs, Franz Gerstbauer, Kurt Merkl und Christoph Artner (von links) begleiteten die Schüler zur Bahnstation Herzogenburg-Wielandsthal, von wo sie mit Erika Schreiber (Mitte) die Fahrt nach Bregenz antraten. Die Reise sponserten der Herzogenburger Wehrverband, dem sie mit ihrer „Erfindung“ einige schlaflose Winternächte weniger bescherten (die NÖN berichtete), die Stadt und das NÖ Landesjugendreferat.  |  NOEN, Hans Kopitz

Vizebürgermeister Christoph Artner, Kraftwerksbetreiber Kurt Merkl vom Herzogenburger Wehrverband, Schulobmann Franz Gerstbauer, Der Direktor der Polytechnischen Schule, Andreas Tischer und Ernst Sachs vom NÖ Landesjugendreferat verabschiedeten am vergangenen Freitag Früh an der Bahnhaltestelle Herzogenburg-Wielandsthal die „Eiskoiden“ Schüler.

Sie hatten vor 14 Tagen beim Roboter- und Forschungswettbewerb der „First Lego League“ im Wifi St. Pölten teilgenommen und in der Gesamtwertung den dritten Platz belegt. Gemeinsam mit ihrer Lehrerin Erika Schreiber nahmen sie als eines der 15 besten Teams Österreichs die sechsstündige Bahnfahrt auf sich, um ihr Können beim „FFL Semi Final Central Europe Austria“ in Bregenz unter Beweis stellen.

„Es war ein schönes Erlebnis“

In Zentraleuropa forschen heuer zum Thema „Hydro Dynamics“ 984 Schülerteams in acht Ländern, um Vorkommen, Nutzung, Lagerung und Bewegung von Wasser ergründen, In Österreich traten 99 Teams in sechs Regionen an. Die Besten kämpften vergangenes Wochenende“ im Bregenz um den Einzug ins Europafinale, das im März in Aachen, Deutschland, über die Bühne geht, um dort die Alpenrepublik zu vertreten.

Am Samstag-Abend stand das Ergebnis fest: „Von den 18 Teilnehmern sind wir am 13. Platz gelandet“, so Erika Schreiber, die Eiskoideste“ von den „Eiskoiden“. „Es ist halt hier schon eine andere Liga, aber die Jugendlichen sind zufrieden und es macht sich keine Enttäuschung breit. Es war ein schönes Erlebnis und wenn der olympische Gedanke zählt: ,Dabei sein ist wichtig‘, dann bin ich auch damit einverstanden.“