Herzogenburg

Erstellt am 07. November 2017, 05:35

von Alex Erber

Eintrittspreise bei Eislaufplatz wurden erhöht. Erste Sitzung im neuen Rathaus verlief harmonisch, wenngleich der Bürgermeister Mandataren mit einer Anzeige drohte.

Erste Sitzung in neuer Umgebung: Vizebürgermeister Christoph Artner, Bürgermeister Franz Zwicker und Stadtamtsdirektor Kurt Schirmer (von links).  |  NOEN, Hans Kopitz

In der Vorwoche ist die erste Gemeinderatssitzung im neuen Rathaus über die Bühne gegangen. Vor ihrem Beginn behielt SP-Bürgermeister Franz Zwicker eine gute Tradition bei und begrüßte alle anwesenden Mandatare mit Handschlag. Bei der Sitzung nicht dabei waren die Gemeinderäte Kerstin Schafranek (SP), Erich Huber-Günsthofer und Franz Haslinger (VP), Irene Schatzl und Enrico Hofbauer-Kugler (beide FP) sowie Notburga Schaupp (Grüne).

Sitzung verlief harmonisch

Alle Tagesordnungspunkte wurden einstimmig beschlossen, nach 42 Minuten war die Zusammenkunft bereits wieder beendet.

Beschlossen wurde eine sehr moderate Erhöhung der Eintrittspreise am Eislaufplatz. So bezahlen Erwachsene künftig 3,80 Euro (bisher 3,60 Euro). Der Preis für eine Saisonkarte beträgt künftig 76 Euro (bisher 72 Euro). Für Jugendliche über 15 Jahre, Studenten, Präsenzdiener und Pensionisten kostet eine Saisonkarte 57 Euro (bisher 54 Euro). Bürgermeister Zwicker: „Die letztmalige Angleichung erfolgte in der Saison 2013/14, wir haben uns bei dieser Erhöhung am Verbraucherpreisindex orientiert.“

Fixiert worden sind auch letzte Auftragsvergaben hinsichtlich des Rathauses beziehungsweise Fachärztehauses im Ausmaß von knapp über 10.000 Euro.

Plakatierung neu geregelt

Nach Beschwerden hat sich der Gemeinderat auch zu einer Festlegung von neuen Richtlinien für die Plakatierung an der Litfass-Säule, in den zehn Schaukästen und den gemeindeeigenen Anschlagtafeln entschlossen. Veranstalter aus Herzogenburg dürfen ab sofort mit maximal zehn Plakaten werben, Veranstalter außerhalb von Herzogenburg mit fünf. Die Anschlagsdauer wurde auf zwei Wochen begrenzt. Die Entscheidung, wo die Plakate angebracht werden, obliegt der Stadtgemeinde. Pro Plakat sind unabhängig von der Größe 50 Cent zu entrichten.

Zuletzt richtete Stadtchef Zwicker einen flammenden Appell an die Mandatare, sich an die Verschwiegenheitspflicht nach Sitzungen von Ausschüssen oder nach Sitzungen des Stadtrates zu halten. Ihm war zu Ohren gekommen, dass verbal - nicht in Parteizeitungen oder Medien - ein Abstimmungsverhalten kommuniziert worden ist. Zwicker: „Im Wiederholungsfall müsste ich eine Anzeige wegen Bruch der Verschwiegenheitspflicht erstatten.“