Herzogenburg , Frankenfels , Kaumberg , Gaming

Erstellt am 03. Januar 2018, 05:34

von Gerhard Groiss und Alex Erber

Gegen Leitschiene und in den Bach. Zwei Verletzte: Herzogenburger Lenkerin (18) hatte Kontrolle über Auto verloren.

Gemeinsam mit den Einsatzkräften vom Samariterbund und des Roten Kreuzes nahm die Freiwillige Feuerwehr Frankenfels die schwierige Bergung der Verletzten vor.  |  NOEN, FF Frankenfels

Der vergangene Donnerstag sollte für sechs Freunde ein vergnügter Skitag werden, doch die Fahrt endete, noch ehe sie so richtig begonnen hatte. Kurz vor 9 Uhr geriet der VW-Transporter, gelenkt von einer Herzogenburgerin (18) auf der matschigen Bundesstraße 39 bei Frankenfels ins Schleudern, schlitterte über die Gegenfahrbahn und wurde dort von der Leitschiene in den Nattersbach katapultiert.

Das Unfallfahrzeug blieb schwer beschädigt im Bach liegen

Fünf Insassen, das waren neben der Lenkerin zwei Rohrbacher (14 und 20), ein Ober-Grafendorfer (20) und ein Kaumberger (20), konnten sich selbst aus dem Fahrzeug befreien, eine Mitfahrerin (15) aus Ramsau konnte aufgrund ihrer Verletzungen nicht selbst an das Bachufer gelangen.

Aufgrund der Seitenlage wurde das Unfallfahrzeug gegen ein Umfallen mittels Pfosten und Steckleiterteilen gesichert. Gemeinsam mit dem Samariterbund Frankenfels und dem Roten Kreuz Gaming nahmen die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Scheibbs die Rettung der Verunfallten mittels Spineboard vor.

Nach der Erstversorgung wurde die Verletzte in das Krankenhaus Scheibbs transportiert, ein weiterer Verletzter ist vor Ort behandelt worden.

Im Anschluss konnte der VW Transporter aufgestellt und mittels Seilwinde aus dem Bach gezogen werden.

Für die Dauer des Einsatzes war die Bundesstraße 39 mehrmals kurzfristig gesperrt.