Herzogenburg

Erstellt am 23. Juli 2016, 12:34

von Alex Erber

Gemeinderat segnete Nahwärme-Bilanz ab. Derzeit gibt es 32 Objekt- und 16 Blindanschlüsse. Ein Plus gibt es beim Verkauf, Umsatz und Gewinn. 2016 neuer Schub?

Präsentierten positive Bilanz: Andreas Haferl (links) und Peter Hameter, die beiden Geschäftsführer der Nahwärme Herzogenburg GmbH. Kopitz  |  NOEN

Die Nahwärme Herzogenburg GmbH hat dem Gemeinderat die Bilanz für das Jahr 2015 vorgestellt. Sie fällt positiv aus, was auch die Mandatare freute. Sie segneten die Bilanz einstimmig ab. Wie die beiden Geschäftsführer Peter Hameter und Andreas Haferl erläuterten, sind zwei Interessenten in der Wiener Straße an das Nahwärmenetz angeschlossen worden. Es handelte sich hierbei um eine Investition im Ausmaß von 50.000 Euro. Damit gibt es derzeit insgesamt 32 Objekt- und 16 Blindanschlüsse.

Der Wärmeverkauf ist von 2,4 auf 2,7 Gigawattstunden gesteigert worden: „Dieses Plus gab es trotz des Umstandes, dass 2015 ein sehr warmes Jahr war“, wunderten sich die Geschäftsführer ein wenig. Umsatz und Gewinn sind ebenfalls gestiegen. Das Eigenkapital der GmbH beträgt nunmehr 65.000 Euro. Diesem stehen aufgrund der Investitionen seit Gründung der GmbH Verbindlichkeiten von 477.000 Euro gegenüber

2016 könnte es einen weiteren Schub zur Erweiterung geben, und zwar durch die neue Wohnhausanlage in der Propst-Clemens-Moritz-Straße: „Die Realisierung hängt allerdings davon ab, ob diese Anlage auch tatsächlich Fernwärme beziehen wird“, so Peter Hameter. Bei der jüngsten Gleichenfeier am vergangenen Mittwoch es jedenfalls positive Signale. „Gibt es technische Probleme, wenn man dorthin Leitungen verlegt?“, wollte VP-Stadtrat Erich Hauptmann wissen. „Nein“, entgegnete das Geschäftsführer-Duo unisono. Das Netz sei sogar noch ausbaufähig: „Laut EVN kann sie eine Netz-Länge von drei Kilometern problemlos bedienen. Und diese Grenze haben wir noch nicht erreicht.“