Herzogenburg

Erstellt am 21. Juli 2016, 12:51

von Alex Erber

Gießkannen-Attacke: Täterin ist psychisch krank. Jene Frau, die für die vorwöchige Gießkannen-Attacke auf eine Türkin verantwortlich gezeichnet haben dürfte, ist psychisch schwer krank. Wie ein Sprecher der Landespolizeidirektion NÖ im NÖN-Gespräch bestätigt hat, befindet sich die mutmaßliche Täterin derzeit zum wiederholten Mal in der Landesnervenklinik Mauer-Öhling.

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Wie ausführlich berichtet, befand sich eine verschleierte Türkin (54) gerade am Weg zu einem Grab, als sie wie aus heiterem Himmel von der etwa gleichaltrigen Frau attackiert worden ist. Und zwar mit einer Gießkanne! Der 23-jährige Sohn des Opfers: „Die Gießkanne war voll und die Täterin schlug mit ganzer Kraft zu.“ 

Die Türkin konnte den Angriff fast vollständig abwehren, aber eben nur fast: Sie erlitt Verletzungen unbestimmten Grades am Handgelenk, die im Universitätsklinikum St. Pölten behandelt wurden. Wie die Tochter des Opfers mitteilt, ist die Muslimin mittlerweile wieder wohlauf.

Der Sohn kam unmittelbar nach der feigen Attacke zum Schauplatz des Geschehens. Was ihn ganz besonders erschüttert hat: „Meine Mutter ist nur deshalb angegriffen worden, weil sie einen Schleier trug. Und dann schrie ihr die Tobende noch zu: ,Du bist eine Terroristin!‘“

Täterin randalierte auch vor dem Friedhof

Man mag sich nicht ausdenken, was passiert wäre, hätte der Sohn die Mutter nicht auf den Friedhof begleitet. Denn die Angreiferin hatte bereits vor dem Vorfall am Friedhof randaliert. Wie Augenzeugen berichten, war sie als Mofafahrerin in einen heftigen Disput mit einem Autofahrer am Schillerring verwickelt. Sie beschimpfte den Lenker mit obszönen Worten.

Durch die Konfrontation wurden andere Verkehrsteilnehmer am Weiterfahren gehindert. Rund 25 Autos hatten Zwangspause. Nachdem sich der Disput gelegt hatte, wurden auch die anderen 25 Lenker mit Schimpfkanonaden bedacht. Völlig außer sich, begab sich die Frau wenig später zum Friedhof . . .

Mehr darüber lesen Sie in der kommenden Printausgabe der Herzogenburger NÖN.