Herzogenburg

Erstellt am 31. August 2016, 06:00

von Hans Kopitz

Grünraumpaten für blühenden Ort. Herzogenburger kümmern sich ehrenamtlich um öffentliche Grünflachen.

Erika Riedler kümmert sich um die Insel bei der Wohnungsanlage in der Beethovengasse. Die Flächen, die von Bürgern betreut werden, werden demnächst mit kleinen grünen Schildern gekennzeichnet, damit es zu keinen überschneidenden Pflegearbeiten kommt.  |  NOEN, Hans Kopitz

Um Gesundheit und Umwelt zu schonen, verzichtet der städtische Bauhof seit eineinhalb Jahren auf chemische Unkrautvernichter. Das bedeutet einen Mehraufwand an Arbeit und auch das Investieren in alternative Methoden vor allem bei versiegelten Flächen wie Straßen, Plattenwege oder auch gepflasterte Garageneinfahrten – hier werden mechanische Verfahren wie Wegkratzen der Pflanzen durch rotierende Bürsten oder Bekämpfung durch Hitze angewendet.

Die Bekämpfung der Pflanzen auf Gehwegen, Straßen und Plätzen nimmt einen nicht unwesentlichen Teil der Gemeinde-Pflegearbeiten ein. Hier geht es aber nicht nur um ein gepflegtes Ortsbild, auch die Sicherheit von Fußgängern und die Erhaltung der Straßenqualität sind Punkte, die die Bekämpfung notwendig macht. Die Stadtgemeinde ersucht deshalb Bewohner, Disteln, Löwenzahn und sonstige Gewächse – bei den Fugen zwischen privaten Zäunen und Gehsteig – giftfrei durch Ausreißen zu entfernen.

In den letzten Wochen wurden schon viele Herzogenburger ehrenamtliche Grünraumpaten, die sich bereit erklärt haben, eine Fläche zu betreuen. Sie wurden von den drei Mitgliedern der Projektgruppe – Theresia Janisch, Stadtrat Helmut Schwarz und Gemeinderat Günther Haslinger – besucht und die Details der Pflege besprochen. Wer Unterstützung durch den Bauhof braucht, kann sich an Helmut Schwarz unter 0664/1302762 wenden.