Herzogenburg

Erstellt am 17. Mai 2017, 18:32

von Hans Kopitz

Im Rampenlicht: Lehrlinge ausgezeichnet . Der Ulrich-Bremi-Preis ist vergeben worden. Auch Stadtgemeinde schüttete Füllhorn aus.

Tobias Virgil, Elisabeth Eder, Marcel Mischak, Sandra Pareis und Marrkus Schrefl (vorne, von links) erhielten mit ihren Kollegen Gutscheine um 50 Euro. Auch dazu gab es herzliche Gratulationen von Christoph Artner, Dieter Sichelschmidt, Stefan Penz und Evelyne Moser-Bruckner (hinten, von links).  |  NOEN

Wie gut die Lehrlingsausbildung in den Herzogenburger Betrieben ist, hat einmal mehr die Verleihung des Ulrich-Bremi-Lehrlingsförderungspreises und des Lehrlingsförderungspreises der Stadtgemeinde gezeigt, die am vergangenen Dienstag im Volksheim über die Bühne ging.

Ausgezeichnet: Patrik Meisel, Mustafa Cakmak, Christian Beutl, Fabian Niedermayer, Alexander Fraberger und Sebastian Mück (vorne, von links) und ihre Kollegen erhielten Gutscheine im Wert von 30 Euro. Es gratulierten Christoph Artner, Dieter Sichelschmidt, Stefan Penz und Evelyne Moser- Bruckner (hinten, von links).  |  NOEN, Hans Kopitz

46 Lehrlinge, neun mehr als im Vorjahr, sind ausgezeichnet worden. Davon waren alleine 25 von der Firma Georg Fischer, der Rest teilte sich auf die Firmen Dormakaba, Hofer, Elektro Lechner, Sparkasse, Kfz Knabb, Fotostudio Höfinger, Spindler-Optik, Baumeister Heigl und Paweronschitz-Installationen auf.

Die Mädchen und Burschen erhielten für ihre guten beziehungsweise ausgezeichneten Erfolge in der Berufsschule, ihre hervorragende Arbeitseinstellung und Hilfsbereitschaft, Motivation, Teamfähigkeit oder besondere Kundenfreundlichkeit, Gutscheine in der Höhe von 30 beziehungsweise 50 Euro - oder den Ulrich-Bremi-Preis in der Höhe von 200 Euro.

Vor den Vorhang: Vizebürgermeister Christoph Artner, IW-Obfrau Evelyne Moser-Bruckner, Dieter Sichelschmidt und Stefan Penz von der Firma Dormakaba mit den Ulrich-Bremi-Preisträgern (200 Euro) Sadik Polat, Ali Cemal Aksakalli, Dejan Jozic und Christan Klein - Isein Zekiroski war verhindert - sowie Moderator Erick Böck (von links).  |  NOEN

Erich Böck, der durch das Programm führte - die musikalische Umrahmung übernahmen Andreas Gallauner und Klaus Bergmaier -, begrüßte die Ehrengäste, darunter auch Vizebürgermeister Christoph Artner, Dieter Sichelschmidt, Stefan Penz und Dietmar Pfeiffer von Dormakaba, Johannes Moser vom Wifi, Georg-Fischer-Lehrwerkstättenleiter Lukas Dopler und Reinhard Heiss sowie Stadt- und Gemeinderäte aller Fraktionen. Im Mittelpunkt standen natürlich die Lehrlinge, die zum Teil mit ihren Lehrherren zur Verleihung gekommen waren.

Zusammenführung ist gut gelungen“

Dieter Sichelschmidt erklärte, warum es zur Fusion von Dorma und Kaba gekommen ist: um im internationalen Wettbewerbe bestehen, die Entwicklung positiv gestalten und in über 50 Ländern der Erde Produkte aus Herzogenburg vertreiben zu können. Stefan Penz - zuständig für Österreich - betonte, dass es gelungen sei, beide Unternehmen gut zusammenzuführen und die führende Position auszubauen.

Dietmar Pfeiffer, verantwortlich für die Ausbildung und Lehrwerkstätte, erklärte, dass in den vergangenen Jahren die Ausbildung ein bisschen in den Hintergrund getreten ist, aber inzwischen wieder aufgeholt wurde: „Bis zum Juli wird es neue Schulungs- und Sanitärräume geben, ebenso neue Maschinen in der Lehrwerkstätte, denn wir brauchen unsere Lehrlinge!“

„Die Bereitschaft der Geschäfte in der Innenstadt, Lehrlinge auszubilden, ist schon gegeben"

Evelyne Moser-Bruckner, brachte die Gutscheine der Wirtschaft mit: „Die Bereitschaft der Geschäfte in der Innenstadt, Lehrlinge auszubilden, ist schon gegeben, wie man bei Spindler, Höfinger, Sparkasse oder Lechner sieht - und auch die Firma Dormakaba ist Mitglied der Interessensgemeinschaft der Wirtschaft. Mit der Firma Georg Fischer sollte man vielleicht noch darüber sprechen, denn dort hat schon kräftigen Zuwachs, obwohl die Frauenquote eher sehr niedrig ist.“

Vizebürgermeister Christoph Artner dankte allen, die an der Feierstunde teilnahmen, und betonte, dass die Gemeinde seit einigen Jahren die Sanierungs-Förderungen in Gutscheinen der Wirtschaft ausbezahlt, um die Kaufkraft in der Stadt erhalten zu können.

„Nicht für die Schule, für das Leben lernen wir“

„Nicht für die Schule, für das Leben lernen wir“, ist ein Spruch, in dem ein Stück Wahrheit steckt. Wer in der Schule fleißig ist, tut sich auch später im Leben leichter, nicht nur in der Pflichtschule, sondern auch später in der Berufsschule und vor allem im Leben. Diesen Spruch hatte auch der Schweizer Unternehmer Ulrich Bremi vor Augen. Nach ihm wurde die Straße östlich des Dormakaba-Verwaltungszentrums benannt. Bremi hat die Preise für erfolgreiche Lehrlinge gestiftet. Die Stadtgemeinde hat diese ausgezeichnete Aktion aufgegriffen und sich dann angeschlossen.